Amon: Hundstorfer und Schneider versetzen durch Verzögerungstaktik ÖGB den Todesstoß

Waren die Aussagen über die Rechtssicherheit nur Taktik, um über den Wahltag zu kommen?

Wien, 19. September 2006 (ÖVP-PK) In der heutigen Ausgabe des "Wirtschaftsblatts" sei nachzulesen, "wohin die Verzögerungstaktik der SPÖ-ÖGB-Spitzen die BAWAG und den ÖGB als Eigentümer gebracht hat", sagte heute, Dienstag, ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon. Eine neue Sammelklage aus den USA mache deutlich, "dass die Gewerkschaftsspitze auch hier ihre Hausaufgaben offenbar nicht vollständig gemacht hat", so Amon. "Nun wackelt dieses ganze Konstrukt gewaltig, mit dem die SPÖ-Gewerkschaftsspitze seit Wochen und Monaten versucht, den Menschen in Österreich, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in BAWAG und ÖGB sowie ihren Mitgliedern Beruhigungspillen zu verabreichen", sagte der ÖAAB-Generalsekretär. ****

Die neue Sammelklage mache jedenfalls klar, "dass mit dem geschlossenen Vergleich keine Rechtssicherheit - wie von der Gewerkschaftsspitze behauptet - erzielt werden konnte", erläuterte Amon. "Der Tanz auf dem dünnen Eis ist aus", so der ÖAAB-Generalsekretär in Richtung ÖGB-Chef Rudolf Hundstorfer und ÖGB-Finanzchef Clemens Schneider. "Schenken Sie den Menschen in Österreich, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in BAWAG und ÖGB endlich reinen Wein ein, welche fulminante Taktik sie eingeschlagen haben, um die Aufdeckung der noch offenen Punkte -angefangen von den Sammelklagen bis hin zu den geplanten Einsparungen bei den ÖGB-Mitarbeitern - vor der Nationalratswahl am 1. Oktober zu verhindern!", forderte der ÖAAB-Generalsekretär.

Es liege auf der Hand, "dass sich für die BAWAG wohl kein Käufer finden wird, solange Klagsrisiken wie das heute öffentlich gewordene weiterhin bestehen", erläuterte Amon. Die ÖGB-Spitze habe von "Rechtssicherheit" im Zusammenhang mit dem geschlossenen Vergleich gesprochen. "Nun wird wieder einmal deutlich, was das
Wort der SPÖ-ÖGB-Spitzen wert ist", so der ÖAAB-Generalsekretär, der Hundstorfer und Schneider auffordert, nun, "nachdem das Debakel immer größer wird, doch endlich den Mut zu haben, sich öffentlich hinzustellen und klar auf den Tisch zu legen, was Sache ist. Denn
es ist ganz allein ihre Schuld, dass nach den ÖGB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Jobs Sie durch Ihre Verzögerungstaktik bedrohen, nun auch die 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BAWAG Angst haben werden, wie es mit ihnen weitergeht - denn ein Verkauf der BAWAG ist mit dem heutigen Datum wieder in weitere
Ferne gerückt", schloss Amon.

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