Kernstock: Weitere Belastungen der PatientInnen sind unzumutbar

In den letzten 6 Jahren der Schüssel-Regierungen sind die Kosten für die Gesundheitsversorgung massiv gestiegen

St. Pölten, (SPI) - "Die Gesundheit ist ohne jeden Zweifel das wichtigste Gut des Menschen. Nicht umsonst heißt es ‚Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts’. Daher ist es umso verwerflicher, fahrlässig mit der Gesundheit der Menschen umzugehen und ihre Versorgung davon abhängig zu machen, ob sie zahlungskräftig sind oder nicht", zeigt sich der Gesundheitssprecher der SPNÖ, LAbg. Otto Kernstock, empört über die derzeitige Richtung im Gesundheitssystem. "Wenn ein Gesundheitssystem privatisiert wird, dann heißt das nichts anderes, als dass ein Geschäftsmann ein Krankenhaus oder eine andere Einrichtung ausschließlich nach Maximen der Gewinnmaximierung führt, eben genau so wie ein Geschäft, eine Fabrik oder Ähnliches! Menschen dürfen aber nicht zur Ware gemacht werden! Daher eignet sich die Gesundheitsversorgung auch absolut nicht für derartige Spielchen", gibt Kernstock zu bedenken.****

In den letzten 6 Jahren, seit dem Antritt der Schüssel-Regierungen, sind die Kosten für die Gesundheitsversorgung massiv gestiegen. "Die Menschen haben immer mehr finanzielle Probleme, hunderttausende sind arbeitslos, viele müssen sich mit Teilzeitjobs durchs Leben schlagen, die Pensionen haben immer mehr an Wert verloren und für Familien und AlleinerzieherInnen ist die Lage immer prekärer geworden. Es ist für viele einfach nicht mehr zu verkraften, ständig mit neuen Kosten belastet zu werden", so LAbg. Kernstock weiter. "Nur einige Beispiele für die unsägliche Belastungspolitik auf dem Rücken kranker Menschen:
die Rezeptgebühr wurde insgesamt 4-mal erhöht, der Spitalskostenbeitrag wurde 2-mal erhöht, die Ambulanzgebühren wurden eingeführt, die Selbstbehalte für Heilbehelfe und Ähnliches wurden mehrfach erhöht und das Krankengeld gekürzt! Wenn nun von weiteren Einsparungen und Privatisierungen die Rede ist, kann jeder sich unschwer vorstellen wie es weiter geht: Jene, die es sich leisten können, erhalten medizinische Versorgung und die anderen können sehen, wo sie bleiben! Daher ist es hoch an der Zeit für einen Kurswechsel", so Otto Kernstock abschließend.
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