Schüssel: Wahlentscheidung fällt in der Steiermark und in Oberösterreich

Die "Grüne Mark" ist eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte - Ziel der Vollbeschäftigung nie aus den Augen verlieren

Leibnitz, 19. September 2006 (ÖVP-PD) "Wir wollen die steirische Mark zurückerobern" - mit diesem feurigen Appell an die 600 ÖVP-Funktionärinnen und Funktionäre in Leibnitz klang der gestrige Bundeskanzlertag in der Steiermark aus. Die Wahlentscheidung falle in der Steiermark und in Oberösterreich. Daher agieren die Sozialdemokraten dort auch mit solch vehementen Untergriffen, betonte ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel. "Politisch Lied, ein garstig Lied", zitierte er Goethe mit einem Verweis auf die SPÖ: "Erich Haider hat damit begonnen, Franz Voves macht es ihm jetzt nach." Die ÖVP bleibe auf ihrem Kurs der positiven Wahlwerbung. Die Nationalratswahl sei
daher auch eine Entscheidung über den politischen Stil, so Schüssel. "Die Österreicherinnen und Österreicher haben Sehnsucht nach Hoffnungmachen, Mutmachen und Respekt vor dem politischen Mitbewerber." ****

Neben dem politischen Stil gehe es um Inhalte, Konzepte und darum, "eine hoffnungsvolle Zukunft für Österreich zu gestalten." Die ÖVP habe neben den erfolgreicheren Konzepten mit seinem Regierungsteam und seinen Abgeordneten einen wahren "Talenteschuppen" zu bieten. "Angstmacher" und "Neinsager" gebe es bei der Opposition genug. "Wir brauchen Mutmacher, denn Hoffnung
ist die inoffizielle Währung des 21.Jahrhunderts." Die ÖVP nehme die Probleme der Menschen ernst und versuche Ängste zu nehmen, betonte Schüssel, der auf die Erfolge gerade in der "Grünen Mark" verwies. Nach dem Niedergang der Verstaatlichten mit zehntausenden Arbeitslosen habe es diese Region wie kaum eine geschafft, "die Chance der Wissensgesellschaft" mit Fachhochschulen und Wirtschafts-Clustern zu nützen. Das gelinge nur innovativen Unternehmern, "die über den Zeitgeist hinaus denken". "Wer immer mit dem Strom schwimmt, kommt nie zur Quelle."

"Gute Politik" erspüre Störfelder und entdecke Energiequellen der Zukunft. "Wir dürfen den Blick auf die Vollbeschäftigung nie vergessen", betonte der Bundeskanzler, mit Verweis auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten: Rekordbeschäftigung und 3,2 Prozent Wirtschaftswachstum. "Die Hälfte der österreichischen Bezirke hat heute bereits eine Arbeitslosenzahl von unter drei Prozent." Die "Chancenregion" Steiermark sei nach dem Fall des "Eisernen
Vorhangs" von der Peripherie "in das Herz Europas gerückt" und habe aus der unglaublichen Krise der 70er und 80er Jahre noch größere Chancen gemacht. Die Rolle der Klein- und Mittelbetriebe sei in diesem Zusammenhang als "Kettenhemd" gegen Konjunkturschwankungen und internationale Krisen nicht hoch genug einzuschätzen. "Für die Arbeitsplätze in Österreich trägt der Mittelstand Verantwortung."

Arbeit für die jungen Menschen sei daher das Wichtigste für die Zukunft. Sein Aufruf galt daher den 300.000 KMUs in Österreich, "bildet junge Menschen aus. Bereits morgen braucht ihr die qualifizierten Facharbeitskräfte." Die "Symbiose" aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft müsse noch weiter gefördert werden. "Stärken stärken, Schwächen abbauen und Synergien nützen" laute das Credo. "Wir reden nicht nur von der Zukunft, wir gestalten sie erfolgreich." Daher appellierte der Bundeskanzler abschließend, alle Kräfte bis zum 1. Oktober für die ÖVP zu verwenden. "Lieber noch zehn Tage voller Stress, als vier Jahre voller Frust."

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