VP-Gerstl: Die Pannenserie bei der Wiener U-Bahn geht weiter

Mehr als 10 Prozent Steigerung der Störfälle bestätigt

Wien (OTS) - Nur wenige Stunden nach dem morgendlichen Ausfall der U4 am Freitag und dem Chaos mit dem Schienenersatzverkehr ging die Pannenserie weiter. "Die Wiener U-Bahnen stehen bald mehr als sie fahren", stellt LAbg. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien, aufgrund eines in den Abendstunden abermals schadhaften Zuges der Linie U4 fest.

"Zehn Prozent mehr Störfälle im zweiten Quartal 2006", teilte bereits Mitte Juli ein Zuständiger der U-Bahn-Abteilung gegenüber der APA mit. "Anscheinend sieht sich niemand bei den Wiener Linien dazu veranlasst, die stetig steigende Anzahl an Störfällen zu reduzieren. Dass das nass-kalte Wetter angeblich für die Pannen mit verantwortlich gewesen sei, zeigt, dass die Wiener Linien um keine Ausrede verlegen sind. Ebenso die SP-Stadtregierung, die sich nicht scheut und diesmal ´unglückselige Umstände’ beteuert", betont der VP-Verkehrssprecher verärgert und fordert die Wiener SPÖ auf, gegen die von SP-Gemeinderat Hora genannten ´unglückseligen Umstände’ endlich etwas zu unternehmen und ebenso in den nächsten 3-5 Jahren das umfassende Erneuerungsprogramm der U-Bahn Garnituren sicherzustellen.

"Die Zuständigen der SP-Stadtregierung sollten sich dazu durchringen, die die Öffentlichen Verkehrsmittel in Wien öfter als nur für Werbefahrten zu benützen, denn dann würde ihnen rasch klar werden, dass leider zu viele Pannen zu den Wiener Linien gehören - ebenso, wie die 101 Ausreden dafür", schließt Gerstl.

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