Teilzeit: Wo WKÖ und ÖVP irren

Repräsentative SORA Teilzeit-Umfrage zeigt: Nur jede Vierte will in der Teilzeit bleiben

Wien (OTS) - Zu den Teilzeit-Behauptungen von WKÖ und ÖVP stellt die AK fest: Der geringfü-gige Zuwachs an Vollzeitstellen in der derzeitigen Hochkonjunkturphase kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass seit dem Jahr 2000 mehr als 60.000 Vollzeitarbeitsplätze in Teilzeitjobs gesplittet worden sind. Diese "Teilzeitisierung" des österrei-chischen Arbeitsmarktes hält weiter an. Das Forschungsinstitut Synthesis prognostiziert neben dem bescheidenen Zuwachs an Vollzeit im gleichen Ausmaß die Zer-legung von Vollzeit in Teilzeit. Zweitens: Auch wenn eine Minderheit der Arbeitsuchenden Teilzeit will, sucht die Mehrheit vergeblich nach Vollzeit: Im Jahresschnitt 2005 standen 243.000 Menschen auf der Suche nach Vollzeit nur 20.000 von der Wirtschaft gemeldete Vollzeitstellen gegenüber. Drittens: Die aktuelle und repräsentative SORA Umfrage zeigt deutlich: Nur ein Viertel aller Teilzeitbeschäftigten ist mit dem Arbeitszeitausmaß wirklich zufrieden und will in der Teilzeit bleiben. Ein Viertel sieht angesichts der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt keine Chance auf Vollzeit. Jede zweite Teilzeitbeschäftigte möchte hingegen sehr wohl entweder sofort oder spätestens in wenigen Jahren länger arbeiten oder auf Vollzeit umsteigen.

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