LH Haider gab Startschuss für Logistikstandort Fürnitz

Spatenstich für Betriebsansiedlung GLS Austria - 42 neue Arbeitsplätze

Klagenfurt (LPD) - Fürnitz wird zu einer Güterverkehrs-Drehscheibe und zu einem Transport- und Logistikknoten im Alpen-Adria-Raum. Heute, Donnerstag, wurde der Spatenstich für ein Logistik-Zentrum von Europa-Format beim ÖBB Großverschiebebahnhof Fürnitz vorgenommen:
ALPLOG (Alpen Adria Logistik) Carinthia startete mit der Ansiedlung von GLS (General Logistics Systems) Austria.

GLS Austria, ein Tochterunternehmen der weltweit tätigen GLS, ist die Nummer zwei der privaten Paketdienste in Österreich. Der Hauptsitz des Unternehmens in Österreich ist in Ansfelden. In Fürnitz soll bis Ende 2006 eine große, neu errichtete Sortierhalle in Betrieb genommen werden.

Landeshauptmann Jörg Haider sagte beim offiziellen Startschuss für das Logistikzentrum, dass die verkehrspolitischen Bemühungen Kärntens mit Logistik-Einrichtungen abgesichert würden und die Eisenbahn stärker in den Alpen-Adria-Raum eingebunden werde. GLS habe Tempo gemacht, um das von der Landesregierung gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Kärnten entwickelte Logistikzentrum voranzutreiben. Kärnten habe ein großes Beschäftigungswachstum, was die Dynamik der Wirtschaft widerspiegle.

GLS-Geschäftsführer Klaus Schädle hob die verkehrsgeografisch optimale Lage des neuen Standorts in Fürnitz hervor. Dieser werde als Plattform für das Osteuropageschäft genutzt. Schädle sagte, dass 42 Mitarbeiter beschäftigt werden, die Zahl werde in zwei Jahren auf 50 oder mehr erhöht. Derzeit investiere man 2,2 Mio. Euro in den Standort, weitere 1,5 Mio. Euro seien geplant, so Schädle. Der Sitz der GLS-Gruppe mit ihren 12.000 Mitarbeitern ist Amsterdam. Jährlich werden rund 290 Millionen Pakete transportiert.

Der Geschäftsführer der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK), Peter Schark, sagte, dass die EAK kürzlich 7,3 Hektar am Areal in Fürnitz erworben habe. Das Potential liege aber bei 30 Hektar. Ziel sei die selektive Ansiedlung sowie Vernetzung der Logistik-Unternehmen und deren Einbindung in die Logistikforschung, die auch an der Klagenfurter Universität gelehrt wird.

Finkensteins Bürgermeister Walter Harnisch dankte dem Land und der EAK. Er drückte seine Hoffnung aus, dass der Logistikstandort Fürnitz künftig großen Aufschwung erleben werde. Das Alpen-Adria-Logistik-Zentrum wird von der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) koordiniert. 15 Logistik-Firmen sind bereits am Standort Fürnitz angesiedelt. Neben einer geplanten ÖBB-Großinvestition in Höhe von 65 Mio. Euro für einen neuen Combi Cargo Terminal sollen in Fürnitz weitere Logistikdienstleister angesiedelt und ein Netzwerk mit regionalen und internationalen Verteilzentren aufgebaut werden. Am Spatenstich nahmen neben LH Haider, Klaus Schädle und EAK-Chef Peter Schark auch Bauherr Gerhard Zülch, GLS-Bürochefin Ingrid Sattler und Bgm. Walter Harnisch teil.
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