Knapp 30.000 Arbeitslose meldeten im Jahr 2006 bisher Wunsch nach Teilzeitbeschäftigung an

WKÖ: Teilzeitbeschäftigung nicht schlecht reden - Zahl der Beschäftigten 2005 auch in Vollzeitäquivalenten gerechnet um 1,3 Prozent gestiegen

Wien (PWK593) - Die Wirtschaftskammer Österreich verwehrt sich ausdrücklich gegen erneut getätigte Aussagen, wonach Frauen in Teilzeitjobs "gedrängt" werden. WKÖ-General Reinhold Mitterlehner:
"Im Gegenteil. Es besteht in der Bevölkerung eine große Nachfrage nach Teilzeitarbeit: So wurden dem AMS im Jahr 2006 bisher 4.089 sofort verfügbare offene Teilzeitstellen gemeldet, demgegenüber standen 29.896 Arbeitslose mit dem Wunsch nach einer Teilzeitstelle, 28.341 davon Frauen."

Zudem ist nach aktuellen Daten der Statistik Austria die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2005 in Vollzeitäquivalenten gerechnet um 1,3 Prozent auf 3.055.031 Personen gestiegen. Dies ist gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung.

Aktuelle Umfragen zeigen auch, dass die ganz überwiegende Anzahl der Teilzeitkräfte mit ihrer derzeitigen Anstellung sehr zufrieden sind und ihren Arbeitsplatz auch weiterempfehlen würden. Nach einer jüngsten Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes market sind 95 Prozent der Teilzeitbeschäftigten mit ihrer Teilzeitanstellung sehr zufrieden bzw. zufrieden. Mitterlehner in Richtung AK: "Es besteht überhaupt kein Grund, Teilzeitarbeit schlecht reden zu wollen."

Durch Teilzeitarbeit bieten sich insbesondere Frauen, StudentInnen und PensionistInnen neue bzw. zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten, weist die WKÖ hin. Teilzeitarbeit stellt vor allem auch ein geeignetes Mittel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar. (Rh)

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