SP-Klicka: "Mangelnde Sozialkompetenz der ÖVP ist nichts Neues!"

Erhöhung der Sozialhilfe in Wien um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Monat - stärkste Erhöhung in ganz Österreich

Wien (OTS) - "Es zeugt von besonderem Zynismus, dass eine Vertreterin jener Partei, die in Regierungsverantwortung den Menschen in Österreich bespiellose Belastungen zugemutet hat, jetzt die Wiener Stadtregierung für die steigende Armut in Österreich verantwortlich machen will", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Sozial-Ausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen der ÖVP-Abgeordneten Brinek.

Tatsache sei, dass Wien mit 1. April 2006 die Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Monat angehoben habe: "Diese Erhöhung ist die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich!" so Klicka. "Die Erhöhung bringt vor allem Vorteile für AlleinerzieherInnen und Familien - zwei Gruppen, die besonders armutsgefährdet sind." Ziel der Wiener Sozialpolitik sei es, sozial bedürftige WienerInnen möglichst individuell zu unterstützen, damit sie wieder ein selbstbestimmtes Leben führen können. Insgesamt investiere die Stadt Wien rund eine Milliarde Euro jährlich in den Sozialbereich.

Die mangelnde Sozialkompetenz der ÖVP sei nichts Neues: "Tatsache ist, dass durch die wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik des Bundes im Sozialbereich die Zahl der Menschen steigt, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind. Deshalb setzt die Stadt Wien zahlreiche Maßnahmen, die den Menschen soziale Absicherung und berufliche Integration ermöglichen. Oberstes Ziel der Stadt Wien ist es, Armut zu bekämpfen!"

Es sei höchste Zeit, "dass endlich auch auf Bundesebene Maßnahmen gegen die wachsende Armut in Österreich gesetzt werden", schloss Klicka. (Schluss)

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