Ein Jahr ASFINAG im Lakesidepark

Unternehmen setzt auf Kärntner Standort - LH Haider: ASFINAG als Bereicherung für Österreichs größten Wirtschaftspark

Klagenfurt (LPD) - Seit einem Jahr ist die Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft (ASFINAG) mit ihrer Forschungs- und Entwicklungseinheit im Klagenfurter Lakeside Science & Technology Park ansässig. Heute, Donnerstag, wurde das Jubiläum gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, öffentlichem Leben und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt gefeiert. Dabei wurden auch mehrere Forschungsprojekte der ASFINAG vorgestellt, die voll auf den Kärntner Standort setzt.

Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider dankte der ASFINAG, die von Anfang an beim Lakeside-Projekt dabei sei. Das Unternehmen gebe dem größten österreichischen Wirtschaftspark Gewicht und sei eine große Bereicherung. Haider verwies auf die in Kärnten möglichen Synergien zwischen der ASFINAG und Autoelektronik-Unternehmen wie Infineon und Magna. Er hoffe, dass die ASFINAG ihren Kärntner Standort noch weiter ausbaue, vor allem im Hinblick auf die europaweit beachteten Verkehrstelematik-Projekte. In der "Intelligenz der Straße" würden große Chancen liegen, auch könne sie einen Bürokratieabbau bringen.

ASFINAG-Vorstandsdirektor Mathias Reichhold betonte, dass ein Unternehmen ohne Forschung und Entwicklung keine Zukunft habe. Die ASFINAG sei derzeit in 40 Forschungsprojekte involviert, 14 davon würden in Kärnten laufen. Sein Unternehmen wolle auch weiterhin neue Geschäftsfelder und Märkte erschließen, informierte Reichhold über die acht Gesellschaften der ASFINAG-Holding.

ASFINAG-Vorstandsdirektor Franz Lückler strich die Wichtigkeit hervor, dezentrale Standorte zu haben. Kärnten und der Lakesidepark seien eine gute Standortentscheidung gewesen, so Lückler, der auf die europaweit einmalige Produktivitätsleistung der ASFINAG verwies.

Lakesidepark-Geschäftsführer Hans Schönegger erklärte, dass die zweite Baustufe des Parks im November fertig gestellt sein werde. Bisher seien darin über 400 Arbeitsplätze geschaffen worden.

Über aktuelle Forschungsprojekte der ASFINAG informierte Forschungsabteilungsleiter Peter Hrassnig. Seitens des Landes war bei der Jubiläumsfeier auch Verkehrslandesrat Gerhard Dörfler anwesend. (Schluss)

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