Amon: Schneider redet sich immer mehr in den ÖGB-Finanzstrudel

Herr Schneider, gilt das eine oder das andere?

Wien, 14. September 2006 (ÖVP-PK) Mit seinen jüngsten Aussagen "redet sich ÖGB-Finanzchef Clemens Schneider noch tiefer in den unglaublichen Strudel des ÖGB zu seiner Finanzlage hinein", sagte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon. "Wie kann Schneider steif und fest behaupten, dass keine Insolvenzgefahr für den ÖGB besteht, wenn doch die Bilanz - wie er weiter sagt -noch nicht fertig ist", fragte Amon? "Entweder, es gilt das eine, oder es gilt das andere, Herr Schneider", so der ÖAAB-Generalsekretär. ****

Bisher habe es aus dem Gewerkschaftsbund immer geheißen, genaues über die Finanzlage - "und somit auch sichere Auskunft über eine bestehende Insolvenzgefahr" - könne erst verlautet werden, wenn der BAWAG-Verkauf über die Bühne gegangen sei. "Das scheint aber noch längere Zeit nicht der Fall zu sein - und der ÖGB-Finanzchef weiß selbst ganz genau, warum", so Amon.

Es müsse "endlich Schluss sein", mit der Geheimnistuerei der roten Gewerkschaftsspitzen um den Status der ÖGB-Finanzen, die nur deshalb betrieben werde, "um die SPÖ über den Wahltag zu retten", forderte ÖAAB-Generalsekretär Amon. Massive Interventionen der SPÖ, die nicht zulassen wolle, "dass der ÖGB vor der Wahl bekannt gibt, dass er die Pensionen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen eigenem wirtschaftlichen Versagen der SPÖ-ÖGB-Spitzen um 70 Prozent kürzen will, während die SPÖ den Slogan `Pensionsansprüche garantieren` plakatiert", so Amon.

Bevor der ÖGB-Finanzchef sich anmaße, GÖD-Vorsitzendem Fritz Neugebauer "öffentliche Belehrungen zu erteilen", sollte er sich langsam die Frage stellen, "ob er als Finanzchef des ÖGB überhaupt über ausreichende wirtschaftliche Kenntnisse verfügt, um die Sanierung eines derartigen Sanierungsfalles vorantreiben zu können, wo er doch wider besseren Wissens die Bilanzpräsentation für 2005 und somit das Budget für 2006 verzögert", sagte der ÖAAB-Generalsekretär. Jeder Tag, den die ÖGB-Spitze verstreichen lasse, "kommt allen ÖGB-Mitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern teuer zu stehen", erinnerte Amon daran, dass für jeden Tag, um den die Präsentation der ÖGB-Bilanz verzögert werde, 2,3 Millionen Schilling an Zinsleistungen zusätzlich fällig würden.

"Damit nimmt Schneider in Kauf, dass die Chancen auf eine Sanierung des Gewerkschaftsbundes von Tag zu Tag schwinden. Und die Verantwortung dafür trägt die SPÖ, gemeinsam mit so manchem Spitzengewerkschafter, der hier parteipolitisch geblendet seine wirtschaftliche Unfähigkeit unter Beweis stellt", schloss Amon.

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