BZÖ präsentierte Wirtschaftskandidaten Veit Schalle in Kärnten

Veit Schalle als verlässlicher Freund Kärntens vorgestellt - "Aus der Wirtschaft - Für die Wirtschaft"

Klagenfurt (OTS) - Unter dem Motto "Aus der Wirtschaft - Für die Wirtschaft" präsentierten gestern die Freiheitlichen in Kärnten den BZÖ-Wirtschaftskandidaten Veit Schalle. Vor rund 450 Besuchern im Casineum Velden lobte der Kärntner BZÖ-Chef Landeshauptmann Jörg Haider Schalle als anständigen und verlässlichen Mitstreiter. Der Ex-Billa-Chef, selbst Kärntner, sei immer zu seiner Heimat gestanden. "Veit Schalle hat viel für Kärnten getan. Durch das große Billa-Verteilungszentrum in St. Veit hat er die Entwicklung des Industrieparks entscheidend vorangetrieben. Als in den 90ern die Geflügelfirma Wech in Folge des Zusammenbruchs des roten Konsums vor großen Problemen stand, hat Schalle als Freund Kärntens sofort gehandelt und Wech an Billa angedockt und damit gerettet", erinnert sich Haider.

Der Landeshauptmann verwies auf die gute Stimmung, die in der freiheitlichen Wahlbewegung herrsche. Die Menschen würden erkennen, worum was es geht. "Für Kärnten ist es eine Schicksalswahl. 50 Jahre lang waren wir das Stiefkind der österreichischen Innenpolitik, erst durch unsere Regierungsbeteiligung in Wien konnten wir soviel Geld wie noch nie nach Kärnten holen." Haider verwies auf den Bau des Koralmtunnels, die Lippitzbachbrücke, die Sonderfinanzierung für die Drautalbundesstraße und den Lakesidepark. "Bis zum Jahr 2000 gingen 70 Prozent der öffentlichen Investitionen des Bundes nach Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Das konnten wir zugunsten Kärntens ändern. Diesen Weg wollen wir mit Veit Schalle fortsetzen."

Auch BZÖ-Wirtschaftskandidat Veit Schalle verwies auf die Wichtigkeit der BZÖ-Regierungsbeteiligung. "Durch unsere Beteiligung an der Regierung hat Österreich und Kärnten wahnsinnig profitiert. Vieles wäre sonst nicht umgesetzt worden. Schalle präsentierte eine Reihe von Forderungen, die Teil seines Wirtschaftsprogramms sind. Darunter finden sich die Fair-Tax, die Business-Tax, die Bekämpfung des Sozialmissbrauchs, die Privatisierung des AMS, die kostenlose Berufsreifeprüfung für Lehrlinge und die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten. "Ein besonderes Anliegen ist mir die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in den Kammern. Außerdem trete ich für 2 Jahre Steuerfreiheit für Betriebsgründer ein und möchte den Ausbau der erneuerbaren Energie forcieren."

Schalle beschrieb auch seine harte Jugend als lediges Kind in Unterkärnten. Dort habe er als einziger Lehrling seines Onkels das Handelsgeschäft von der Picke auf gelernt. Außerdem habe er in der Landwirtschaft und in der Gastwirtschaft gearbeitet. "Deshalb habe ich 1994 ´Ja! Natürlich´, die Bio-Marke von Billa aus der Taufe gehoben. Nach nur 3 Jahren haben wir damit eine Milliarde Schilling Umsatz gemacht, heute sind es fast 300 Millionen Euro. Noch heute sagen mir viele Bauern, ich hätte damit einen Trend zur biologischen Ernährung und damit den Bio-Boom in Österreich ausgelöst", freut sich der Ex-Generaldirektor von Billa.
Die Erfolgsbilanz Veit Schalles kann sich sehen lassen. Billa hat heute europaweit 2.300 Filialen, 50.000 Mitarbeiter und rund 8 Milliarden Euro Umsatz. Billa sichert über 35.000 Arbeitsplätze in Österreich, davon tausende in Kärnten.

Als Wahlziel für das BZÖ nannte Schalle 7 Prozent österreichweit:
"Nur mit einem Erfolg des BZÖ können wir einen Linksruck oder den Stillstand einer Großen Koalition verhindern." Ähnlich der Kärntner Spitzenkandidat Seppi Bucher. "Wir haben viel für Kärnten und Österreich geleistet. Ich denke da an die steuerlichen Entlastungen, die nur durch unsere Regierungsbeteiligung möglich waren. Daher bin ich überzeugt davon, dass wir sowohl im Wahlkreis Ost, als auch im Wahlkreis West ein Grundmandat schaffen", so Bucher.

Abschließend verwies Landeshauptmann Jörg Haider nochmals auf die Erfolge der freiheitlichen Regierungsbeteiligung. "Nach der Misswirtschaft der Großen Koalition unter roter Führung haben wir Österreich saniert. Unsere Steuerreformen haben dazu beigetragen, dass wir international hervorragend dastehen. Während in Deutschland Unternehmen eine Steuerlast von 36 Prozent zu tragen, sind das in Österreich nur 23,1 Prozent. Deshalb sind auch in den letzten 5 Jahren 5.700 deutsche Konzernbetriebe nach Österreich gekommen." Als Geschenk überreichte der Landeshauptmann Schalle die Umrisse des Landes Kärntens als Glasskulptur, die er auf seinen Schreibtisch im Nationalrat stellen solle.

Fotohinweis: Eggenberger

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