Bartenstein trifft mexikanischen Energieminister Canales

Wien (OTS/BMWA) - Energieminister Martin Bartenstein hat heute den mexikanischen Energieminister Fernando Canales Clariond in Wien zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die internationalen Herausforderungen im Energiebereich, wie Fragen der Versorgungssicherheit, der Energieeffizienz, der Wettbewerbsfähigkeit und des Klimawandels sowie die aktuellen energiepolitischen Maßnahmen und Strategien der EU und Mexikos. ****

Neben aktuellen energiepolitischen Themen wurden auch die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Mexiko angesprochen. Mit einem Handelsvolumen von 375 Millionen Euro im Vorjahr ist Mexiko nach Brasilien der zweitwichtigste Handelspartner Österreichs in Lateinamerika. Die Exporte nach Mexiko sind im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr zuvor um 5,5 Prozent auf 216,5 Millionen Euro angestiegen, die Importe aus Mexiko sind um 53,9 Prozent auf 158,6 Millionen Euro angestiegen. Im ersten Halbjahr 2006 lag die Entwicklung der österreichischen Exporte nach Mexiko über dem Durchschnitt der österreichischen Gesamtexporte und betrug fast 15%. Österreich. Die Importe sind im ersten Halbjahr 2006 um 43,9 Prozent angestiegen.

Exportiert werden hauptsächlich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge, Chemische Erzeugnisse und bearbeitete Waren. Daneben sind österreichische Unternehmen auch beim Ausbau der mexikanischen Wasserkraftwerke aktiv. Die wichtigsten Importgüter für Österreich aus Mexiko sind vor allem Maschinen und Fahrzeuge, aber auch Rohstoffe (insbesondere Erze). Verstärkte Exportchancen für österreichische Unternehmen bestehen neben dem Kunststoff-, Automobil- und Maschinenbereich auch im Energie- und Umweltsektor.

Mit dem 2. größten Erdölfeld der Welt und einer Förderung von mehr als 3 Mio. Barrels/Tag zählt Mexiko zu den weltweit größten Erdölproduzenten. Der mexikanische Öl- und Gaskonzerns Petroleos Mexicanos (PEMEX) ist nicht nur das größte Unternehmen Lateinamerikas sondern rangiert auch unter den 10 größten Energiekonzernen der Welt.

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