Nachhaltige Wochen 2006 - Schwerpunkt Nahversorgung: "Regionale Nähe hat Vorrang"

Zwischen 15.9. bis 15.10. besondere Anreize für bewusstes Einkaufen - Nachhaltige Wochen gleichzeitig auch "Mehrwegwochen" - Handelsobmann Lemler lädt zum Mitmachen ein

Wien (PWK590) - Auch heuer finden zwischen 15. September und 15. Oktober wieder die "Nachhaltigen Wochen" statt. "In dieser Zeit bietet der heimische (Einzel-)Handel besondere Anreize für bewusstes Einkaufen", ist Erich Lemler, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), stolz auf "seine" Mitgliedsunternehmen. Im Zuge der "Nachhaltigen Wochen" werden die teilnehmenden Handelsbetriebe in ihrer Werbung und in den Geschäften biologisch, umweltschonend sowie regional erzeugte und fair gehandelte Produkte besonders präsentieren.

Lobenswerte Ziele der Initiative "Nachhaltige Wochen" sind die Förderung der Aufmerksamkeit für biologisch angebaute und ökologisch wertvolle Produkte in der Öffentlichkeit, die Steigerung des Absatzes dieser vorbildlichen Waren sowie im Kontext die Forcierung österreichischer Produkte. "Die Nachhaltigen Wochen können und sollen aber auch eine Präsentationsplattform für innovative Produkte sein", so Lemler.

Die finale Kaufentscheidung sei letztlich Sache der Konsument/innen, "die daher besonders zum Mitmachen aufgefordert sind", lädt Lemler ein, die vielfältigen Angebote wahrzunehmen. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, auf die Nahversorgungs-Komponente der Nachhaltigen Wochen aufmerksam zu machen: "Der Kauf regionaler Produkte stärkt die Wirtschaft vor Ort, hilft mit, die Nahversorgungs-Strukturen zu erhalten, schützt die Umwelt - Stichwort ‚kurze Transportwege’ - und bringt den Menschen Arbeit, Einkommen und Lebensqualität." Daher gelte die Devise "Regionale Nähe hat Vorrang". Ein Schwerpunkt der WKÖ ist auch heuer wieder die Präsentation von Getränken in Mehrweggebinden. Im Sinne der Nachhaltigkeitsagenda der österreichischen Getränkewirtschaft sind die Nachhaltigen Wochen gleichzeitig auch "Mehrwegwochen".

Für all jene Händler, die noch mitmachen möchten, steht das Material zur Bewerbung der Produkte im Rahmen der "Nachhaltigen Wochen 2006" kostenlos zur Verfügung und kann telefonisch unter 01/409 55 81 oder per E-Mail an andrea.braunsdorfer@tatwort.at bei "tatwort. Gesellschaft für Kommunikation und Projektmanagement" angefordert werden. Weitere Informationen zur Initiative "Nachhaltige Wochen 2006" sind im Internet auf www.nachhaltigewochen.at zu finden.

Die Beiteiligung an den Aktivitäten zu den Nachhaltigen Wochen erfolgt freiwillig und in Eigenverantwortung, besonders erwähnenswert ist die Teilnahme vieler selbständiger Kaufleute. Insgesamt engagieren sich Betriebe folgender Branchen bei den Nachhaltigen Wochen 2006: Lebensmittelhandel, Bäckereien, Drogerien, Baumärkte und Elektrohandel. Handelsketten - Spar (Eurospar, Interspar), Rewe (Billa, Sutterlüty, Merkur, Penny und Bipa), Zielpunkt, Plus, Adeg, ZEV/Nah&Frisch, MPreis, dm, die Weltläden, Obi, Baumax, Expert, Cosmos und Red Zac - mit rund 7.000 Filialen sind an der Aktion ebenso beteiligt wie viele selbstständige Einzelhandelskaufleute. Heuer erstmals machen auch Bäckereien wie Ströck und Der Mann mit. Initiiert ist die Aktion vom Lebensministerium in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium, der WKÖ, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, dem Gesundheitsministerium und den Landesregierungen von Oberösterreich und der Steiermark sowie der Wirtschaftskammer Wien. Seitens der Wirtschaftskammerorganisation erfährt die Initiative durch die Bundessparte Handel sowie den Fachverband der Lebensmittelindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich besonders Unterstützung. (JR)

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