Kernstock: ÖVP möchte Gesundheitswesen stärker privatisieren

ÖVP verfolgt weiter Weg in die Zwei-Klassen-Medizin

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP verfolgt weiterhin munter die Abkehr von der garantierten staatlichen Grundversorgung im Gesundheitswesen. Die klare Aussage des Kabinettschefs im Gesundheitsministerium, das österreichische Gesundheitswesen stärker zu privatisieren, zeichnet unmittelbar den ideologischen Weg in die Zwei-Klassen-Medizin dieser Bundesregierung vor. Geschäftemacherei auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten, Gewinne statt Versorgungssicherheit und damit höhere Gebühren und Selbstbehalte für die Bürgerinnen und Bürger", kommentiert der Gesundheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Otto Kernstock, die Aussagen aus dem Gesundheitsministerium.****

Eine Gesundheitsversorgung ohne Einschränkungen ist ein Grundrecht in Österreich. Hier hat der Staat eine große Verantwortung hinsichtlich Sicherstellung der Qualität und der Finanzierung. "Private Partnerschaften sind auch im Gesundheitswesen durchaus willkommen, eine Privatisierung der Versorgung oder ganzer Einrichtungen ist aber strikt abzulehnen. Entwicklungen aus anderen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien, wo ganze Spitäler privatisiert und damit die Leistungen für die Patientinnen und Patienten massiv zurückgeschraubt wurden, sind strikt abzulehnen. Im Gesundheitswesen haben nicht Aktienkurse und Kontostände, sondern die Interessen der Patientinnen und Patienten den Ton anzugeben", so Kernstock. (Schluss) fa

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