Brandsteidl: Gehrers Bilanz ist eindeutig negativ

Wien (OTS) - "Seit Gehrer haben Österreichs SchülerInnen -gerechnet auf eine Schullaufbahn von der Volksschule bis zum AHS-Abschluss - insgesamt ein halbes Jahr weniger Unterricht. Seit Gehrer ist die Schere zwischen Schülerzahlen und Unterrichtsstunden aufgegangen wie nie zuvor. Es überrascht daher auch nicht, dass seit Gehrer Untersuchungen wie die PISA-Studie den Absturz des österreichischen Schulsystems im internationalen Vergleich dokumentieren", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl am Donnerstag fest.

Brandsteidl präsentierte Zahlen, die dokumentieren, dass die Kürzungspolitik des Bundes ganz klar zu Lasten der Schulqualität ging. Beispiel: Seit 1999 ist die Zahl der AHS-SchülerInnen in Wien um 20,1 Prozent gestiegen, die Zahl der für diese verwendeten Werteinheiten jedoch nur um 7,3 Prozent. Das Bildungsdefizit beträgt somit 12,8 Prozent. Auch bei den Pflichtschulen gab es seit 1999 einen SchülerInnen-Zuwachs von 2,3 Prozent. Demgegenüber steht ein Abbau von Unterrichtsstunden im Ausmaß von 13,1 Prozent - das macht ein Bildungsdefizit von gesamt 15,4 Prozent.

Hierzu Brandsteidl abschließend: "Diese Zahlen machen deutlich, wie massiv in unserem Schulwesen zu Lasten der SchülerInnen gekürzt wurde. (Schluss) ssr

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