Neue Radwegbrücke zwischen Dornbirn und Hohenems

LR Rein: Attraktivität und Sicherheit der Radwege werden laufend verbessert

Bregenz (VLK) - Vorarlberg ist österreichweit das fahrradfreundlichste und fahrradbegeistertste Land. Die erfreuliche Entwicklung wird von der Landesregierung durch beträchtliche Investitionen in die Attraktivität und Sicherheit des Radwegenetzes unterstützt. Ein neuerliches Beispiel dafür ist der geplante Bau einer Fahrradbrücke über den Landgraben zwischen Dornbirn und Hohenems, informiert Verkehrslandesrat Manfred Rein.

Die laufende Ausdehnung des Gewerbegebietes in diesem Raum hat dazu geführt, dass Radfahrer, die den östlich der L 190 verlaufenden Radweg benützen, heute mehrere gefährliche Kreuzungen queren müssen. "Deshalb soll nun der überörtliche Radverkehr, insbesondere der Freizeitradverkehr auf einen bestehenden Weg westlich der Bahnlinie verlagert werden. Kernstück dieses Vorhabens wird die neue Radwegbrücke über den Landgraben, der die Gemeindegrenze zwischen Dornbirn und Hohenems bildet", erläutert LR Rein das Bauprojekt. Die Baukosten sind mit 215.000 Euro veranschlagt, das Land übernimmt einen Anteil von mehr als 160.000 Euro.

Insgesamt steht den Radbegeisterten in Vorarlberg ein fast 500 Kilometer langes Wegenetz zur Verfügung. Gut die Hälfte davon sind Randwanderwege, die gemeinsam mit den Gemeinden errichtet wurden, der Rest verläuft als Fahrradstreifen oder Radweg entlang von Landesstraßen. Rund 14 Prozent aller Wege werden in Vorarlberg mit dem Fahrrad zurückgelegt, laut LR Rein "ein im Österreich-Vergleich sehr hoher Anteil, den wir noch weiter ausbauen wollen". Im neuen Verkehrskonzept des Landes wird bis 2015 ein Fahrrad-Anteil von 17 Prozent angepeilt. Geplant ist die Erarbeitung eines eigenen Landesradverkehrskonzeptes, das die Abstimmung und Ergänzung lokaler und überregionaler (auch grenzüberschreitender) Netze behandeln muss und vor allem für den Berufs-, Ausbildungs- und Einkaufsverkehr entwickelt wird.

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