Schaunig: "Haiders Mütterpension ist eine reine Augenauswischerei"

Die Mütterpension ist alles andere als eine finanzielle Unterstützung für Kärntnerinnen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Mit der Auszahlung eines monatlichen Müttergeldes startet Kärnten wieder ein soziales Pilotprojekt in Österreich. Wir haben die Verpflichtung Müttern mit minimalsten finanziellen Mitteln zu helfen und damit ein noch sozialeres Kärnten zu schaffen", warb Haider kürzlich in einer seiner vielen Jubelmeldungen.

In der Realität spielt es sich aber anders ab:

Eine Altbäuerin, Witwe, Alter 84 Jahre, hat eine Pension von Brutto Euro 690 (Netto 655,84 Euro). Sie würde durch die Kärntner Mindestsicherung monatlich Euro 88,16 Euro erhalten.

Von der viel gepriesenen Mütterpension bekommt besagte Pensionistin Euro 12 pro Monat.
"Ein Scherz? Nein, leider, bittere Wahrheit", so SP-Vorsitzende Gaby Schaunig.

"Wenn das Haiders Sozialverständnis ist, dann kann man sich ja in Zukunft noch auf einige orange-soziale Zuckerln gefasst machen", schloss Sozialreferentin Gaby Schaunig. "Ich appeliere daher neuerlich an die vernünftigen Kräfte im Land: Setzen wir die Kärntner Lebenssicherung um, denn wir brauchen wieder ein Vertrauen in die Politik."

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