Westenthaler präsentiert BZÖ-Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Mehr Gleichberechtigung im Bildungssystem, Aufwertung der Handwerksberufe, Pflegeberuf als Lehrberuf - Scharfe Kritik an SPÖ-Plänen

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte heute BZÖ-Obmann und Spitzenkandidat Ing. Peter Westenthaler die Vorschläge des BZÖ zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. "Wir stehen im europäischen Vergleich sehr gut da, trotzdem ist die Jugendarbeitslosigkeit zu hoch", so Westenthaler, der in diesem Zusammenhang auf Finnland verwies, das zwar PISA-Sieger sei, aber mit 18 Prozent eine doppelt so hohe Jugendarbeitslosigkeit zu verzeichnen habe wie Österreich. "Finnland hat die am besten ausgebildeten Jugendarbeitslosen".

Westenthaler forderte mehr Durchgängigkeit und Gleichberechtigung im Bildungssystem, wie die Lehre mit Matura ohne Kosten für den Lehrling, die Berufsreifeprüfung an der Berufsschule ebenfalls ohne Kosten für Lehrlinge, eine Reform der Berufsschulen mit Modernisierung der Lehrpläne sowie eine Optimierung der Qualifikation der Berufsschullehrer. Weiters verlangte der BZÖ-Chef die Aufwertung der Handwerksberufe, die Ausweitung des freiwilligen sozialen Jahres sowie eine Entwicklung der Pflege- und Sozialberufe zu einem eigenen Arbeitssegment. "Das Interesse am Pflegeberuf ist in den letzten Wochen enorm gestiegen. Deshalb ist es notwendig, den Pflege- und Sozialberuf ins Zentrum zu stellen", so Westenthaler, der diesbezüglich Kritik am AMS übte, das eine umschulungswillige Arbeitslose weggeschickt habe. Außerdem kann sich Westenthaler Prämien für die Schaffung von zusätzlichen Lehrplätzen vorstellen.

Scharf kritisierte der BZÖ-Chef den Versuch der SPÖ, das Bildungssystem in Österreich nach unten zu nivellieren. "Ein Anti-Leistungssystem mit Abschaffung der Noten und des "Sitzenbleibens" ist der falsche Weg. Dies wäre leistungshemmend und leistungsfeindlich".

Abschließend forderte Westenthaler neuerlich Vorklassen für Zuwanderer, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind sowie eine Höchstgrenze von 30 Prozent Ausländern in Schulklassen. (Schluss)

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