Schüssel: Sorgfältiger Umgang mit Steuergeld

Abschluss des Bauernbund-Erntedankfestes

Wien, 10. September 2006 (ÖVP-PD) "Wir gehen den österreichischen Erfolgsweg konsequent weiter und werden mit dem Steuergeld sorgfältig umgehen", betonte ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim Abschluss des Bauernbund-Erntedankfestes am Wiener Heldenplatz. Der rot-weiß-rote Erfolgsweg werde international hoch gelobt und darauf könne Österreich mit Recht stolz sein. "Sagen ist eins, tun ist das andere", verwies Schüssel auf die Erfolge der letzten Legislaturperiode. ****

In Rückblick auf das Hochwasser 2002 stellte der Bundeskanzler fest: "Wir haben sehr spannende und bittere Momente erlebt, haben uns geschworen, niemanden alleine zu lassen. Und das haben wir auch nicht getan - heute sieht man die Schäden nicht mehr. Daher ein großes Dankeschön an all jene, die die Natur im Schweiße ihres Antlitzes bewirtschaften, ein großes Dankeschön an unsere Bäuerinnen und Bauern."

Schüssel verwies auf die rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte, indem er darauf aufmerksam machte, was Österreich bereits erreicht habe und welch großen Anklang das österreichische Erfolgsmodell auch international finde: "Wir haben uns vorgenommen, etwas aus diesem Land zu machen - und das haben wir gut gemacht. Niemand ist
perfekt, aber ich glaube, hier geht`s uns gut, besser als anderswo auf der Welt. Deswegen müssen wir uns anstrengen, damit wir diesen guten Weg weitergehen können. Jeder hat etwas dazu beigetragen, und so soll es sein - man soll die anderen Mitbewerber nicht schlecht reden, sondern auf die eigenen Stärken vertrauen."

Schüssel verwies aus aktuellem Anlass auch auf die wichtigen Verhandlungen im Bundeskanzleramt, wo es um die Zukunft im Iran und den Frieden im Kosovo ging. Man müsse über den Tellerrand blicken und zum Frieden in der Welt beitragen. "Österreich wird international geschätzt. Wir sind ehrliche Vermittler und strengen uns an, etwas zum Besseren in der Welt beizutragen", versicherte Schüssel.

"Zeit der Ernte heißt einerseits, zu sehen: Was ist gelungen und andererseits, nachzudenken, was wollen wir säen, damit wir das nächste Mal ernten können." Schüssel skizzierte dazu die wichtigsten Errungenschaften: Das Programm zur Verbesserung des ländlichen Raumes, wo das Budget auf acht Milliarden Euro verdoppelt worden sei. Der Bundeskanzler freute sich über diesen wichtigen Etappensieg und bezeichnete dieses als "das größte wirtschaftliche Investitionsprogramm für diese Region."

In der aktuellen Frage der Energiepolitik konnte Schüssel für Österreich weitere Fortschritte verbuchen. Die brennende Frage, wie man die Abhängigkeit von Öl und Gas reduzieren könne, beantwortete der Kanzler wie folgt: "Wer unabhängiger von Öl und Gas sein will, der muss selber etwas tun. Und wir sind von der Natur begünstigt:
Denn die wahren Grünen sind diejenigen, die sich auch für die Nutzung der Wasserkraft in Österreich einsetzen, die für die erneuerbare Energie in Österreich eintreten: Wir haben die Sonne, die Windenergie, Photovoltaik, wir haben die neue Chance der Biotreibstoffe, der Pflanzen. Die Chance lebt, dass wir uns unabhängiger machen von Öl und Gas - die Energiewirtschaft in Österreich ist dazu bereit, denn eine halbe Milliarde Euro für Forschungen in diesem Bereich steht zur Verfügung." Der Bundeskanzler wies auf den großen Unterschied hin: "Sagen ist eins, tun ist das andere."

In Bezug auf die laufende Wahlauseinandersetzung betonte der Bundeskanzler abschließend: "Versprechungen werden Sie noch genug hören. Und ich verspreche Euch, dass ich sehr sorgfältig mit meinem Team um Euer Steuergeld bemüht sein werde. Wir müssen darauf achten, dass nicht weiter belastet wird, sondern in der nächsten Periode weitere Entlastungen folgen. Das wäre auch für den Standort Österreich entscheidend."

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