Kopf: Gute Politik macht Grüne Energiewende überflüssig

Österreichs Umwelt- und Energiepolitik hervorragend -Energiestiftung wird gute Position noch weiter verbessern

Wien, 10. September 2006 (ÖVP-PK) "Anstatt sich um Fakten zu bemühen, negiert Grünen-Vize-Chefin Eva Glawischnig die Tatsache, dass Österreich weltweit zu den Ländern mit der besten Lebensqualität mit intakter Natur und Umwelt zählt, sowie den EU-weit bereits heute vierthöchsten Anteil an erneuerbaren Energieträgern hat", sagte ÖVP-Energie- und Umweltsprecher Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf. "Darüber hinaus wird Österreich mit Hilfe der von der ÖVP geplanten Energiestiftung in der Höhe von 500 Millionen Euro diese hervorragende Position Österreichs weiter ausbauen." ****

Entgegen den Behauptungen Glawischnigs setze Österreich klare Schwerpunkte für erneuerbare Energieträger und effiziente Energienutzung. "So wurden von 2000 bis 2005 rund 5.400 Projekte
mit 271 Millionen Euro gefördert. Damit wurden knapp 1,4 Milliarden Euro an umweltrelevanten Investitionen ausgelöst und über 13.300 Arbeitsplätze geschaffen. Die Umsetzung dieser Projekte bewirkte eine jährliche CO2-Emissionsreduktion von über 3,1 Millionen Tonnen CO2. Verglichen mit dem Jahr 2000 wurden 2005 um 91 Prozent mehr Projekte gefördert und ein mehr als doppelt so hohes Fördervolumen zur Verfügung gestellt", so Kopf.

"Nicht umsonst verzeichnet seit 2002 die Ökostrombranche einen starken Zuwachs. Allein im Bereich Biomasse und Biogas wurden seither rund 550 weitere Anlagen genehmigt und das Mindestziel von vier Prozent übertroffen. Seit 2002 wurde die Produktion von Strom aus Biomasse und auch Strom aus Biogas jeweils um das 15-fache gesteigert. Die Leistung aller Biogasanlagen konnte um das 58-fache, die Leistung aller Biomasseanlagen um das 21-fache
gesteigert werden", sagte Kopf weiter.

"Auch die gebetsmühlenartig vorgetragenen Klagen gegen die Novelle des Ökostromgesetzes ändern nichts an den Fakten, etwa der Anhebung der Zielwerte für den Anteil von Strom aus Biomasse, Biogas, Wind und Photovoltaik auf zehn Prozent bis 2010. Damit
wurde ein wesentlicher Schritt zur Erreichung des Kyoto-Ziels gesetzt. Mit dem Ökostromgesetz wurde der Ausbau der umweltfreundlichen Stromproduktion in Österreich verstärkt. Damit dies auch in Zukunft so weiter geht, werden mit dem neuen Ökostromgesetz nochmals eine Milliarde Euro in effiziente Ökostromanlagen investiert", so Kopf abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002