Brauner, Matznetter, Rudas: Bildung ist eine Investition in die Zukunft!

Heiße Diskussionen beim zweiten Sonntagsbrunch der Jungen Roten

Wien (SPW) - Nach dem gelungenen Auftakt-Brunch luden Wiens
jüngste Gemeinderätin Laura Rudas und die jungen Roten auch diesen Sonntag wieder zum wöchentlichen Sonntagsbrunch mit SPÖ-SpitzenpolitikerInnen. Im "Cuadro" hatten interessierte junge Leute die Möglichkeit mit der Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Renate Brauner, dem SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter sowie dem Bezirksvorsteher von Margarethen Kurt Wimmer in entspannter Atmosphäre zu plaudern und zu diskutieren. Auch heute nutzen wieder zahlreiche jungen Menschen diese Gelegenheit. Die anwesenden PolitikerInnen freuten sich: "Es ist wirklich toll zu sehen, wie interessiert und politisch engagiert die jungen Leute sind", waren sich Brauner und Matznetter einig und genossen sichtlich die anregenden Unterhaltungen zum Thema Bildung.****

Anfangs noch etwas schüchtern ließen sich die Gäste bald von den gut gelaunten PolitikerInnen mitreißen und diskutierten mit Ihnen über Gesamtschule, Sudiengebühren, Jugendarbeitslosigkeit - alles Themen, die den jungen Leuten am Herzen liegen. Laura Rudas kritisierte, dass sich das österreichische Schulsystem in den letzten Jahrzehnten überhaupt nicht verändert hat. Auch Matznetter stellte fest, dass "jede Veränderung von der Bundesregierung abgelehnt" werde und sprach sich für eine Gesamtschule der 10 bis 15-jährigen aus. Brauner bemängelte, dass das Schulsystem soziale Kompetenz nicht fördere:
"Wir sind noch im vor-vorigen Jahrhundert!" Die anwesenden Jugendlichen stimmten zu und beklagten die teils veralteten Unterrichtsmethoden sowie zu große Klassen.

Für die StudentInnen waren vor allem Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen bei bestimmten Studienrichtungen ein wichtiges Thema. "Wir werden die Studiengebühren abschaffen! Das haben wir schon einmal getan", bekräftigte der SPÖ-Finanzsprecher. Auf die Frage nach den Kosten antwortete Stadträtin Brauner: "Wenn man nichts investiert, bekommt man nichts raus. Das wäre unintelligent. Denn Bildung ist eine Investition in die Zukunft!" Auch Laura Rudas forderte: "Es müssen alle, die wollen auch studieren können." Die Zugangsbeschränkungen, zum Beispiel bei Medizinern, müssten rückgängig gemacht werden, soder Finanzsprecher. Laut Matznetter wäre es eine sinnvolle Lösung ein Pflegejahr für Medizinstudenten einzuführen.

Für die anwesenden PolitikerInnen stand vor allem eines fest: Eine niedrige Akademikerquote und hohe Jugendarbeitslosigkeit, zunehmend auch bei Maturanten und Uni-Absolventen, seien die Folgen des schlechten österreichischen Bildungssystems. Brauner zeigte sich über die Tatsache schockiert, dass es bereits 18-jährige Sozialhilfeempfänger gibt: " Das ist ein Armutszeugnis für Österreich!" Matznetter betonte abschließend:
"Verteilungsgerechtigkeit zeigt sich nicht nur bei den Löhnen, sondern vor allem auch beim Zugang zu Bildung!"

Die nächste Möglichkeit für alle Interessierten mit PolitikerInnen zu diskutieren, bieten Laura Rudas und die Jungen Roten schon am kommenden Sonntag, dem 17. September im "Café Stein" um 11 Uhr.

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