Großbrand auf der Deponie Rautenweg nach drei Stunden unter Kontrolle gebracht

Keine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch Kohlenmonoxid

Wien (OTS) - Samstagabend ist in der Donaustadt auf der Mülldeponie Rautenweg auf einer Fläche von ca. 400 m2 ein Großbrand ausgebrochen. Drei Löschgruppen der Wiener Berufsfeuerwehr und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Breitenlee waren im umfassenden Löscheinsatz. Eingesetzt wurden u. a. eine Drehleiter, drei Großtankfahrzeuge und ein Umweltmessfahrzeug. Die Messungen des Umweltfahrzeugs ergaben laut Auskunft der MA 68 (Wr. Berufsfeuerwehr) allerdings keine Gesundheitsgefährdung durch übermäßigen Kohlenmonoxidausstoß. Nach etwa drei Stunden verkündete der Einsatzleiter "Brand aus". Zwei im Brandherd abgestellte Deponie-Fahrzeuge wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

"Brand war schwer zu löschen!"

Nach Angaben der Wiener Berufsfeuerwehr gestaltete sich der Löscheinsatz als sehr schwierig, weil die 40 eingesetzten Männer eine sehr große in Brand geratene Fläche zu löschen hatten. So wurde der betroffene Bereich mit Erde abgedeckt und die Flammen auf diese Weise erstickt. Aus Sicherheitsgründen wurde die gesamte Fläche mit einer Berieselungsanlage befeuchtet, um etwaige aufflackernde Glutnester im Keim zu ersticken. Die Ursache des Feuers auf der Mülldeponie ist nach Angaben der Nachrichtenzentrale der Wiener Berufsfeuerwehr unklar. Immer wieder komme es auf der Deponie Rautenweg zu Kleinbränden, meistens aus ungeklärter Ursache, ergänzte der diensthabende Feuerwehr-Offizier gegenüber der Rathauskorrespondenz.

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