SPÖ-Kultursprecherin kritisiert verfehlte Kulturpolitik der Regierung

Muttonen: "Kulturpolitik nicht mehr als eine Fußnote"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kulturpolitik sei in den letzten sechs Jahren nicht mehr als eine Fußnote der schwarz-blau-orangen Regierung gewesen, kritisierte heute, Sonntag, die Kärntner SPÖ-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, NRAbg. Christine Muttonen. Es gebe wenig Raum für Zeitgenössisches und Kritisches, innovative Ansätze würden fehlen und zudem sei diese Kulturpolitik mit einer kräftigen Portion Dilettantismus und einem Ignorieren der Probleme gewürzt, so die negative Bilanz der SPÖ-Kultursprecherin und Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik (ÖGfK).

Der äußerst geringe Stellenwert, der der Kulturpolitik von der Schüssel-Regierung zugemessen werde, zeige sich auch an den Kulturausgaben. "Die SPÖ will die Ausgaben für die Kultur auf ein Prozent der Gesamtausgaben vom Budget anheben. Darüber hinaus fordern wir die Zusammenführung aller Kunst- und Kulturagenden in einem Ministerium sowie die Verankerung der kulturellen Bildung im gesamten Bildungsbereich", betonte Muttonen die ambitionierten Ziele der SPÖ.

Die Sozialdemokratie stehe mit ihrem Kultur- und Kunstprogramm für eine möglichst große und emanzipatorische Partizipation an Kultur, zudem fördere und stärke das Programm die kulturelle Bildung und die kulturelle Vielfalt, unterstrich die Spitzenkandidatin die Notwendigkeit einer Trendwende im Kulturbereich.

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