Schabl: Ausverkauf unserer heimischen Wasservorkommen stoppen

Versorgung mit Wasser ist keine Selbstverständlichkeit

St. Pölten, (SPI) - Eine klare Absage erteilt heute NÖ Naturschutzreferent, LR Emil Schabl, dem Ausverkauf heimischer Wasserreserven. Anlassfall sind Meldungen aus dem Bundesland Salzburg, wo seit dem Jahr 2000 tausende Hektar Wälder und Berge durch die Bundesforste verkauft wurden. Dabei soll es auch zum rechtwidrigen Verkauf von strategischen Wasserreserven gekommen sein. "Der Ausverkauf unserer Wälder und unseres Wassers ist keine Fiktion mehr, sondern mittlerweile Alltag. Damit stehen die Sicherung von Wasserreserven und der freie Zugang zur Natur für die Zukunft mehr als in Frage", spricht sich NÖ Naturschutzreferent, LR Emil Schabl, dezidiert gegen den Ausverkauf der Natur aus.****

Das Wasser ist unsere Lebensgrundlage, seine Erhaltung unsere Zukunft. Die nachhaltige Sicherung des Wassers und die Gewährleistung der Versorgung dürfen nicht zur Debatte stehen. Hier muss es einen Grundkonsens ohne Wenn und Aber geben. "Wir verfügen zwar über ausreichende Grundwasservorkommen mit einer ausgezeichneten Qualität, das muss aber auch für zukünftige Generationen so bleiben", fordert LR Schabl.

"Auch wenn es nach außen eine breite Front gegen den Ausverkauf gibt, nützt das gar nichts, wenn still und leise unter dem Schutzmantel der Bundesregierung gewinnbringend unsere Naturjuwele verschleudert werden, um damit Budgetlöcher zu stopfen. Niederösterreich hat zwar eine sehr gute Ausgangslage, aber eine gesicherte Versorgung mit Wasser ist keine Selbstverständlichkeit. Vor allem sobald sich bloße Lippenbekenntnisse in pure Geschäftemacherei umschlagen", so Schabl abschließend.
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