Heimspiel in Ybbs: Mehr als 800 Besucher bereiten Gusenbauer begeisterten Empfang im Heimatort

Absage an ÖVP-Ellbogenmentalität - SPÖ knüpft an Werte an, die Österreich groß machten

Ybbs (SK) - Zu einem wahren Heimspiel wurde am Samstagnachmittag
der Besuch von SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer in seinem Heimatort Ybbs. Zusammen mit seiner Mutter, Gertraud Gusenbauer, traf der SPÖ-Chef "viele, viele Menschen, die mich seit sehr langer Zeit kennen, und die genau wissen, dass das, was ich sage, auch umgesetzt wird". Die große Zustimmung, die er während seiner "Tour de Chance" erfährt, "führt dazu, dass ich nicht müder, sondern im Gegenteil mit jedem Tag fitter werde", so Gusenbauer, der vor mehr als 800 Leuten von Soziallandesrätin Christa Kranzl einen Strauss rote Rosen aus Ybbs geschenkt bekam - eine "symbolische Liebeserklärung, die unseren Spitzenkandidaten bis zur Wahl als Glücksbringer begleiten soll". In seiner stürmisch beklatschten Rede erteilte Gusenbauer der "Ellbogenmentalität der ÖVP" eine klare Absage. Die SPÖ wolle an "den Werten anknüpfen, die Österreich groß gemacht haben - an Werte, wie Fleiß, Leistung, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität", so der SPÖ-Chef. ****

"Nur ein Land mit guter Ausbildung für alle, wird ein reiches Land sein - und ich will, dass Österreich ein reiches und wohlhabendes Land ist. Daher muss die Bildung an erster Stelle stehen", nannte Gusenbauer einen Schwerpunkt einer SPÖ-geführten Regierung. Es seien soziale und demokratische Werte gewesen, die Österreich groß gemacht haben. Weiters sei der "Aufstieg Österreichs ein Verdienst der kleinen Leute gewesen" - und es seien genau diese kleinen Leute, denen die Schüssel-Regierung mit ihrer Politik für die Superreichen heute die kalte Schulter zeigt, kritisierte Gusenbauer. Gusenbauer forderte eine gerechtere Verteilung des Wohlstands ein. Es könne nicht sein, dass die Kaufkraft der Löhne heute auf dem Stand von 1995 herumgrundelt, während gleichzeitig die Unternehmensgewinne explodieren, so der SPÖ-Vorsitzende in seiner Rede.

"Heute beginnt die Zeit, wo Versprechen nicht mehr gebrochen werden" - Gusenbauer schenkt, wie versprochen, Musikkapelle eine Trompete

"Ich habe der Musikkapelle St. Anton an der Jeßnitz, die zu wenig Geld hat, um sich neue Instrumente zu kaufen, versprochen, dass ich ihr ein neues Musikinstrument schenke", so Gusenbauer, der sich bei der Kapelle heute mit einer Trompete einstellte. Auch hierin sehe man den Unterschied zur Schüssel-Regierung, denn er halte sein Versprechen, machte Gusenbauer klar. Zusammen mit den Ybbsern und Ybbserinnen sowie zahlreichen Besuchern und "Mama Gusenbauer", die in der ersten Reihe zu den Klängen der "Edlseer" mitschunkelte, feierte Alfred Gusenbauer den Besuch in seinem Heimatort, der ihn "besonders bewegt und erfreut hat".

Den Abschluss der "Tour de Chance" sm Samstag bildete eine große Veranstaltung in Steyr, die wieder vor einer beeindruckenden Kulisse stattfand. Mehr als 2.000 Besucher waren an einem lauen Spätsommerabend gekommen, um Alfred Gusenbauer dabei zu unterstützen, Österreich in eine gerechte, soziale und faire Zukunft zu führen. Getragen auf einer Welle der Begeisterung und vielstimmigen "Gusi-Gusi"-Rufen stellte der SPÖ-Chef klar: "Ich spüre mit jedem Tag mehr, dass wir beim Aufholen sind. Und ich sage euch: Die Hoffnung lebt. Die Hoffnung auf eine sozialere und bessere Zukunft. Ich werde gemeinsam mit euch nicht eine Minute ruhen, bis wir eine neue, fairere Etappe in der österreichischen Geschichte einleiten." (Schluss) mb

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