Deckensanierungen auf der A 10 Tauern Autobahn im vollen Gange

Auf insgesamt 19,3 km und zwei Baustellen finden derzeit Bauarbeiten statt

Ansfelden (OTS) - Die beiden Baulose, deren Gesamtkosten bei ca.
4,2 Mio. Euro liegen, erstrecken sich über die Kilometer 33,2 bis 43,5 (Anschlussstelle Pass Lueg bis Anschlussstelle Werfen) sowie 44 bis 52,5 (Anschlussstelle Pfarrwerfen bis zum Reittunnel). Die Betondecke hat mit einem Alter rund 30 Jahre ihr "Haltbarkeitsdatum" überschritten; um den Verkehrsbelastungen Stand halten zu können, werden nun Schäden an der Betondecke saniert und ein neuer Asphaltbelag aufgebracht. Weiters sind bei fast allen Brücken die alten Fahrbahnübergänge auszutauschen. Zudem werden an insgesamt sechs Brückenobjekten sämtliche Fahrbahnübergänge ausgetauscht.

Durch die Vielzahl der Brückenübergänge muss in der ersten Bauphase das gesamte Baufeld abgesperrt werden, damit gleichzeitig an allen Brücken gearbeitet werden kann; so wird erreicht, dass der knapp bemessene Zeitplan von insgesamt 3 Monaten eingehalten werden kann. Der Beginn des Bauloses unmittelbar beim Südportal des Hiefler Tunnels in Fahrtrichtung Villach erfordert aus Sicherheitsgründen eine Verlegung des Beginns der Baustellenabsicherung bis zur Raststätte Golling beim Nordportal des Ofenauer Tunnels, wodurch der Verkehr durch beide Tunnelröhren Richtung Süden einspurig geführt werden muss. Die Arbeiten werden jedoch so angelegt, dass der Bauabschnitt nach dem Hiefler Tunnel forciert wird. Dadurch kann der Abschnitt vom Hiefler Tunnel bis Brentenberg Tunnel früher für den Verkehr freigegeben werden, wodurch sich die Baustelle in Fahrtrichtung Villach um 6,5 km verkürzt.

"Die Baumaßnahmen führen zu einer Verbesserung der Fahrbahnoberfläche, die durch größere Griffigkeit und Ebenheit eine höhere Verkehrssicherheit bietet. Außerdem verbessert sich die Situation auch in Sachen Lärmschutz: Die Fahrbahnschäden bedeutenden in der Vergangenheit eine auch eine hohe Lärmentwicklung durch Abrollgeräusche. Der Bautermin, die 1+1 Verkehrsführung sowie die Baustellenabsicherung wurden mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit exakt abgesprochen; ab Anfang September ist ein geringeres Verkehrsaufkommen zu erwarten. Die Asphaltierungsarbeiten müssen unbedingt vor den Wintermonaten abgeschlossen sein", so der zuständige Projektleiter Martin Quas. Auf den Baustellen werde auch an den Wochenenden mit Hochdruck gearbeitet, um die Behinderungen möglichst kurz zu halten.

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