Prammer: Frauen in alle gesellschaftliche Prozesse miteinbeziehen

Heyzer: Implementierung der UN-Resolution über Frauen in der Konfliktprävention besonders wichtig

Wien (SK) - "Frauen sind Hauptleidtragende von Konfliktsituationen und das Einbeziehen von Frauen ist in alle gesellschaftliche Prozesse notwendig", bekräftigte Barbara Prammer, Zweite Nationalratspräsidentin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende am Samstag im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Noeleen Heyzer, geschäftsführende Direktorin von UNIFEM New York zum Thema "Nachhaltiger Frieden - Frauen müssen eingebunden werden". Heyzer bedankte sich bei Barbara Prammer für die Einladung und betonte, dass Österreich und das österreichische Nationalkomitee für UNIFEM nicht nur als Geldgeber, sondern auch als Partner UNIFEM unterstützen. ****

Um bessere Rechte für Frauen zu etablieren, ist es notwendig, auf unterschiedlichen Ebenen zusammenzuarbeiten, so Prammer. Die Zweite Nationalratspräsidentin lobte die gute und engagierte Arbeit des österreichischen Nationalkomitees für UNIFEM und freute sich, Noeleen Heyzer in Wien zu begrüßen. Wichtig sei die Zusammenarbeit von Regierungen und NGOs, um "anstehende Probleme gemeinsam zu lösen". NGOs würden eine entscheidende Rolle bei der Beteiligung von Frauen in der Konfliktbeilegung und Konfliktnachsorge spielen und durch NGOs könnte es auch gelingen, die Position der Frauen zu stärken.

Die Gleichstellung der Geschlechter "ist zentrale Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und Sicherheit", so Heyzer. "Als besonders wichtig" bezeichnete die geschäftsführende Direktorin von UNIFEM die Implementierung der UN-Resolution 1325; darin fordert der UN-Sicherheitsrat die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf, für eine stärkere Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen der institutionellen Verhütung, Bewältigung und Beilegung von Konflikten Sorge zu tragen. Heyzer konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Förderung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und ihrer ökonomischen Rechte, den Einbezug von Frauen als Friedensakteurinnen in krisengeschüttelten Gebieten, die Bekämpfung des HI-Virus und AIDS und die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen. (Schluss)sf

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