Darabos: BZÖ setzt arbeitnehmerfeindlichen Kurs fort

Brieffälschung: Darabos fordert Entschuldigung von Westenthaler

Wien (SK) - "Mit der Nominierung von Ex-Billa-Boss Veit Schalle
für den zweiten Listenplatz meldet sich das BZÖ als Partei für Arbeitnehmer endgültig ab", kommentierte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die heutige Präsentation durch Westenthaler. "Dass man dem ehemaligen Billa-Chef, dessen Unternehmen in seiner Zeit zum Inbegriff für arbeitnehmerfeindliche Bedingungen wurde, einen so prominenten Listenplatz einräumt, ist die logische Fortsetzung der Politik der ÖVP-BZÖ-FPÖ-Regierung, die sich gegen die Arbeitnehmerinteressen richtet." ****

Im Übrigen werde sich Veit Schalle in die Reihe der zahllosen erfolglosen Quereinsteiger von BZÖ/FPÖ reihen, die nach ihrer Präsentation in der Versenkung verschwunden sind. "Bei Veit Schalle ist das spätestens am 1. Oktober", so Darabos.

Darabos fordert Entschuldigung von Westenthaler =

Vom BZÖ-Chef fordert Darabos indes eine Entschuldigung wegen dessen infamen Unterstellungen im Zusammenhang mit dem gefälschten Brief um Gipfelkreuze. "Wenn es nicht um die Diskreditierung einer ganzen Religionsgemeinschaft ginge, könnte man die Causa ja unter Satire verbuchen, wenn ein Politiker, der Innenminister werden möchte, nicht einmal eine offensichtliche Fälschung erkennt oder wenigstens nachprüft", so Darabos. Bei einem sensiblen Thema wie Integration so zu agieren, unterschreite aber jedes Niveau von Anstand und politischer Kultur. "Wenn Westenthaler nur ein Körnchen von dem Mut besitzt, den er so vollmundig plakatiert, dann soll er sich für sein Verhalten sofort öffentlich entschuldigen", so Darabos abschließend. (Schluss) ah

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