Schleppereivorwurf: Stadlbauer verlangt rasche Aufklärung in Causa Gumpinger

Wien (SK) - Rasche Aufklärung forderte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer in der Causa Gumpinger. Wie in der heutigen oberösterreichischen "Kronen Zeitung" berichtet wird, verdächtigt der Linzer U-Richter Rainer Nimmervoll den ÖVP-Landtagsabgeordneten, Präsident des Familienbundes und Vereinsobmann der "Landlerhilfe", Otto Gumpinger, eine Schlepperorganisation aufgebaut und Geld kassiert zu haben. Gumpinger wurde demnach vom Bundeskriminalamt des Innenministeriums angezeigt. Für Gumpinger gilt die Unschuldvermutung. Stadlbauer angesichts der massiven Vorwürfe gegen Gumpinger am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Dass der Chef des ÖVP-Familienbunds mit dem Vorwurf der Schlepperei in Zusammenhang gebracht wird, verlangt sofortige Aufklärung." ****

In einem 8-seitigen Schreiben, das der "Krone" vorliegt, ersucht nun das Linzer Landesgericht den oberösterreichischen Landtag um seine Zustimmung zur strafgerichtlichen Verfolgung von Gumpinger. "Für Gumpinger gilt natürlich die Unschuldsvermutung, aber bei derartig schwerwiegenden Vorwürfen, muss der Fall von Grund auf geprüft werden. Mit einem so sensiblen Thema wie Menschenhandel darf man sich nicht spielen!", unterstrich Stadlbauer. (Schluss) sk

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