Klement: Verhöhnung sozial Schwacher durch Bartenstein inakzeptabel

Wirtschaftsminister disqualifiziert sich durch abgehobene Aussagen

Wien/Klagenfurt (OTS) - Als einen Schlag ins Gesicht hunderttausender Österreicher, bezeichnete der FPÖ-Generalsekretär Dipl.-Ing. Karlheinz Klement ein Interview von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein in der heutigen Ausgabe der "Kleinen Zeitung".

Bartenstein lobte die wirtschaftliche Situation Österreichs über den grünen Klee und behauptete expressis verbis, dass vom steigenden Wohlstand "alle" Österreicher profitieren würden. "Bartenstein beweise damit, daß er die Augen vor den vielen amtlichen Zahlen verschließe, die unisono eine Verarmung in den sozial schwächeren Schichten belegen", stellt Klement fest. "Allein in Kärnten leben bereits 70.000 Menschen am Existenzminimum, österreichweit haben 100.000 Menschen keine Wohnung. Die aktuellsten Zahlen, die hinsichtlich der Sozialhilfeempfänger in Österreich vorliegen, zeigen eine deutliche Entwicklung mit einem Anstieg von 103.000 Personen im Jahre 2003 auf 114.000 Personen 2004. Diese nüchternen Zahlen widersprechen Bartenstein in dramatischer Weise", so Klement weiter.

Schlichtweg verabscheuungswürdig sei für Klement die abgehobene Aussage Bartensteins, das Armutsempfinden der betroffenen Menschen sei "subjektiv" und die Notlage läge nicht an zu geringen Einkommen, sondern an zu hohen Ansprüchen. "Bisher wirkte Bartenstein, der Pharma-Multimillionär, der im Frühjahr 2003 in einem Schuhgeschäft einen Rabatt erstritt, noch witzig-schrullig. Jetzt ist aber Schluss mit lustig! Der FPÖ-Slogan ‚Sozial statt Gierig & Brutal!" trifft den Nagel auf den Kopf. Solch eine menschenverachtende Arroganz hat in einer Regierung nichts verloren!", schloss Klement.

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