Voves: "Nur SPÖ kann soziale Kälte der ÖVP korrigieren"

Mehr als 3.000 beim steirischen SPÖ-Wahlkampf-Auftakt; Vranitzky: "Wollen diese Wahl gewinnen"

Bruck/Mur (SK) - Rund 3.000 begeisterte Menschen bereiteten SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer am Freitagabend beim Wahlkampf-Auftakt der SPÖ in der Steiermark mit standing ovations, Glückwünschen und Jubelrufen einen überaus herzlichen und auch lautstarken Empfang. Der steirische SPÖ-Vorsitzende, Landeshauptmann Franz Voves zeigte sich angesichts des bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelts "wirklich überwältigt" und betonte in Richtung Schüssel-Partei: "Die ÖVP kann sich genieren, denn es ist die größte Schande, wenn man 70.000 Jugendliche ohne Arbeit dastehen lässt". "Nur die SPÖ kann die soziale Kälte der ÖVP in Richtung soziale Gerechtigkeit korrigieren", so Voves. ****

Altbundeskanzler Franz Vranitzky, Schirmherr des Personenkomitees für Alfred Gusenbauer, übte harsche Kritik an der Schüssel-Regierung, die "sechs Jahre nichts getan hat und jetzt, fünf Minuten vor zwölf, plötzlich tätig wird". Vranitzky weiter: "Wir wollen diese Wahl gewinnen - und wir wollen eine Regierung, die nicht zuwartet, sondern am 2. Oktober mit der Arbeit beginnt". "Sechs Jahre Schwarz-Blau sind genug - wir brauchen wieder Zukunft und mehr Chancen. Chancen, für die nur ein Bundeskanzler Alfred Gusenbauer steht", unterstrich die steirische Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy unter tosendem Applaus. Höchst erfreut über den zahlreichen Besuch des Wahlkampf-Auftaktes zeigte sich auch der "Zeltherr", der Brucker Bürgermeister Bernd Rosenberger: "Wow, so viele Menschen habe ich in diesem Zelt noch nie gesehen". Und Rosenberger weiter: "Geben wir in den letzten Wochen noch mal so richtig Gas!"

Altbundeskanzler Vranitzky kritisierte die Schüssel-Regierung. Sie habe sechs Jahre lang untätig zugewartet und jetzt - knapp vor der Wahl - spreche sie plötzlich vollmundig von der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Die SPÖ dagegen habe über die Jahre hinweg beste Konzepte und Maßnahmen ausgearbeitet und vorgelegt, die garantieren, dass es wieder mehr Fairness und Gerechtigkeit für alle ÖsterreicherInnen gibt, bekräftigte Vranitzky. Scharfe Worte fand Vranitzky auch für "die Partei der Ortstafel-Verrücker" und den "untätig bleibenden Kanzler". "Ich wünsche mir einen Bundeskanzler, der nicht zulässt, dass der Verfassungsgerichtshof missachtet wird. Denn heute ist es ein Verfassungsgesetz, das gebrochen wird, und morgen ist es vielleicht ein Grund- oder Menschenrecht", warnte Vranitzky.

Voves - "Alles geben für Politikwechsel"

"Geben wir in den nächsten drei Wochen wirklich alles, so dass es endlich zu einem Politikwechsel kommt", so der Appell von Landeshauptmann Franz Voves, der begeistert aufgenommen wurde. Es sei klar abzulehnen, wenn sich Schüssel und Bartenstein angesichts von Rekordarbeitslosigkeit und hoher Jugendarbeitslosigkeit hinstellen und die "Beschäftigungszahlen glorifizieren". Voves appellierte an den "Kampfgeist und Siegeswillen" der SPÖ - beides sei nötig, um den Weg der längst fälligen Erneuerung zu beschreiten und endlich für eine Politik der Fairness und Gerechtigkeit unter einem Kanzler Alfred Gusenbauer zu sorgen. (Schluss) mb

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