Rettungshunde der Johanniter auf der Suche nach dem Vermissten aus dem Otto Wagner Spital

Wien (OTS) - Seit heute vormittag sind 5 Rettungshunde der Johanniter und 7 Sanitäter mit der Suche nach dem seit gestern abend vermissten 60-jährigen Patienten Stefan Miszlik befasst. Erste Suchaktionen der Polizei auf dem Gelände des Krankenhauses und der umliegenden Parkanlage blieben bisher ohne Erfolg. Umliegende Straßenzüge, das Erholungsgebiet Steinhof, die Gegend um den Silberteich waren Schwerpunkte der Suchaktion. Derzeit wird nochmals das Spitalsgelände überprüft.

Die Rettungshunde der Johanniter und ihre Teams gehen dabei an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, sie sind seit den Mittagsstunden im Einsatz. Der abgängige Stefan Miszlik ist 165 cm groß, von stämmiger Statur und hat graue Haare. Er ist mit einer grauen Jogginghose, schwarzem Polohemd und Sandalen ohne Socken bekleidet. Herr Miszlik ist wegen seines Gesundheitszustandes hilfsbedürftig. Der Wiener Krankenanstaltenverbund bittet um zweckdienliche Hinweise an die Direktion des Otto-Wagner-Spitals unter der Tel.: 91060-0.

Die Rettungshunde der Johanniter helfen rasch und unbürokratisch unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen. Alle Hundeführer sind ehrenamtlich tätig. Die Finanzierung der Arbeit der Rettungshunde der Johanniter erfolgt durch fördernde Mitglieder der Johanniter. In der Regel kann die Suche bereits 1 Stunde nach der Alarmierung beginnen. Die Alarmierung erfolgt über die Einsatzzentrale der Johanniter (01 47 600) oder direkt unter 0664-4456684. Besonders geeignet sind die Hunde für die Suche nach vermissten Wanderern oder Spaziergängern sowie bei Eingeschlossenen nach größeren Gebäudeschäden. Die Alarmierung der Rettungshunde ist unabhängig von anderen Einsatzorganisationen rund um die Uhr möglich.

Es gibt vermutlich keine bessere und schnellere Methode, vermisste Personen wieder zu finden, als sie mit Hunden zu suchen. Hunde sind in der Lage, Personen in einem Wald auf einige hundert Meter Distanz zu riechen und aufzufinden. Häufig weiß man, in welchem Gebiet die vermisste Person unterwegs war, seltener, welchen Weg sie benützen wollte, nie aber, welche Wege sie tatsächlich benützt hat, bevor sie verloren gegangen ist.
Ein Hundeteam schafft es, einen Weg mit 5 km pro Stunde abzusuchen. 5 Hundeteams können also in 2 Stunden 25 km absuchen und ersetzen dabei 33 Helfer. Die Hundesuche liefert also ein weit besseres Ergebnis als die Suche nur durch Menschen und ist dabei weitgehend von Sicht- und Geländebedingungen unabhängig.
Hunde können im unwegsamen Gelände laufen. Kurze Klettereien bis zum 2. Schwierigkeitsgrad bewältigen geübte Hunde laufend und springend. In unwegsamem Gelände gibt es keine menschlichen Gerüche, der Hund wittert die verlorene Person ("richtigen" Wind vorausgesetzt) oft schon auf 400 Meter Entfernung. Ein einziges Team mit selbstständig arbeitendem Hund kann so eine ganze Bergflanke absuchen. Die Qualität des Suchergebnisses ist stark vom Wetter (Wind) abhängig. Eine Kette von erfahrenen Bergrettern ist nötig, um das selbe Gebiet zu durchkämmen. Hundesuche dient gerade in diesem Bereich vor allem der Absicherung. Die Bergrettung kann dort suchen, wo der Vermisste vermutlich sein wird (und wo sie mit Erfahrung und alpinistischem Können unersetzbar ist). Hundeteams stellen sicher, dass die vermisste Person nicht im angrenzenden unwegsamen Gelände ist. Zeitvergleiche sind da nicht seriös.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.johanniter.at/default.php?page=page&type=hunde®ion=2&cl
ass=hunde

Bildmaterial zum honorarfreien Abdruck wird auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.

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Die Johanniter
Dr. Robert Brandstetter
Telefon: +43 676 83112810
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