Bundeskanzler-Tag in Oberösterreich im Zeichen erneuerbarer Energie und Innovation

Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energieträger bis 2020 ist Ziel der ÖVP

Bad Schallerbach, 7. September 2006 (ÖVP-PD) Der "500-Millionen-Euro-Energiefonds" für erneuerbare Energien war auch beim heutigen Bundeskanzlertag von Dr. Wolfgang Schüssel das Thema des Tages. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein und Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll hätten "das Modell der Energiepolitik für das nächste Jahrtausend" vorgestellt, so Schüssel. Bereits drei Prozent des BIP Österreichs würden mit Umwelttechnik erwirtschaftet. "Österreich muss und wird seine Chancen bei erneuerbaren Energien nutzen. Daher ist unser klares Ziel Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energie von derzeit 22 auf 45 Prozent." Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung seien richtungsweisend gewesen, so Schüssel, der unter anderem den Beimischungszwang von Biodiesel und die Dieselpartikelfilter erwähnte. ****

Gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer besuchte der Bundeskanzler zwei oberösterreichische Leitbetriebe. Bei der Firma Fronius in Pettenbach ließ sich Schüssel über deren Spezialisierung auf den Bereich der Photovoltaikanlagen informieren und absolvierte anschließend einen Rundgang durch den Betrieb. Fronius ist internationaler Technologieführer im Bereich Schweißtechnik. Auch in den Sparten Solarelektronik und Batterieladesysteme verfügt das oberösterreichische Unternehmen über ein weltweit renommiertes Know-how.

Danach ging es weiter zum traditionsreichen Landtechnik-Unternehmen Pöttinger in Grieskirchen. Anlässlich der Eröffnung einer Brücke vom Technologie- und Innovationszentrum Grieskirchen zum Betrieb Pöttinger freute sich Landshauptmann Pühringer über die jüngsten positiven Standortdaten für Oberösterreich und dankte den anwesenden Unternehmern. Die Politik schaffe die Rahmenbedingungen, aber "der Fleiß der Unternehmer schafft die Arbeitsplätze". Nicht ohne Stolz verwies der Landshauptmann auch auf die positiven Arbeitsmarktdaten. "Wir wollen noch in diesem Jahr die Zahl von 600.000 unselbstständig Beschäftigten erreichen", so Pühringer.

Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel überreichte im Namen der Republik und des Bundespräsidenten das große Ehrenzeichen um Verdienste um die Republik Österreich an Herrn Pöttinger, dessen Familienbetrieb bereits in der vierten Generation seit nunmehr 135 Jahren geführt wird. Pöttinger sei ein Paradebeispiel für ein innovatives Unternehmen, so Schüssel und strich weiters die Vorreiterrolle Oberösterreichs im Bereich des Arbeitsmarktes hervor. Grieskirchen gelte als Beweis dafür, dass Vollbeschäftigung tatsächlich erreichbar sein könne. Innovative Unternehmen hätten an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und damit den Standort- und Arbeitsmarkterfolgen einen wesentlichen Anteil. Daher gelte es, diese insbesondere zu fördern. "Die ÖVP ist der Garant dafür, dass Bildung und Innovation als Schlüssel zur Zukunft weiterhin gefördert und forciert werden", so Schüssel abschließend.

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