Broukal an Brinek: Sie verstehen ihre eigene Regelung nicht!

Falsche Argumente werden durch ständiges Wiederholen nicht richtiger

Wien (SK) - "Sie verstehen ihre eigene Quoten-Regelung nicht, geschweige denn die Problematik", ließ SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal seinem ÖVP-Pendant Brinek ausrichten. Aufgrund der unflexiblen Quotenregelung werden 60 OstösterreicherInnen zum Studieren nach Innsbruck geschickt, 60 Studierende, die nach Innsbruck wollen, müssen nach Wien. Für die westösterreichische Gesundheitsversorgung mache es keinen Unterschied, ob Deutsche oder OstösterreicherInnen in Innsbruck studieren - "Westösterreich ist zwar landschaftlich wunderschön, trotzdem muss man davon ausgehen, dass beide Gruppen, Deutsche wie auch OstösterreicherInnen, zum größten Teil wieder in ihre Heimatregion zurückkehren", so Broukal. Die Gesprächsverweigerung der ÖVP sei daher "reine Schikane". Folge man Brineks Argumenten, müsste eine eigene "WestösterreicherInnen-Quote" eingerichtet werden, was selbstverständlich nicht möglich ist. "Das sind fadenscheinige Aussagen der Abgeordneten Brinek. Falsche Argumente werden auch durch mehrmaliges Wiederholen nicht richtiger", erklärte der SPÖ-Wissenschaftssprecher. Die SPÖ wird am Dienstag einen Antrag in den Nationalrat einbringen, mit dem ein Quotenverbund zwischen Wien und Innsbruck geschaffen wird, um das Problem im Sinne der Studierenden zu lösen. **** (Schluss)ps

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