Brinek: Wenn es nach Broukal geht, ist der Ärztenachwuchs in Westösterreich nicht länger gesichert

Safeguard-Regelung soll Homogenität des österreichischen Bildungswesens sowie die Gesundheitsversorgung in Österreich gewährleisten

Wien, 7. September 2006 (ÖVP-PK) "Josef Broukal würde mit seinem Vorschlag erreichen, dass die Zahl der Deutschen an der MedUni Innsbruck um 75 Prozent erhöht wird", erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. "Gleichzeitig würde die Zahl der österreichischen Studierenden um 20 Prozent sinken, wenn - wie von Broukal vorgeschlagen - 60 Deutsche statt in Wien in Innsbruck und 60 Österreicher statt in Innsbruck in Wien studieren", so Brinek weiter. ****

"Die SPÖ hat ein dreiviertel Jahr nichts für die Studierenden getan und sowohl im National- als auch im Bundesrat gegen eine Lösung für die österreichischen Medizin-Studenten gestimmt, ohne eine eigene Lösung anbieten zu können", betonte Brinek. Die Safeguard-Regelung ist eingeführt worden, um die Homogenität des österreichischen Bildungswesens zu sichern und die Gesundheitsversorgung in Österreich auch in Zukunft zu gewährleisten. Daher sei ein Austausch innerhalb der Quoten 75-20-5 zwischen der Uni Innsbruck und Wien kein Problem, es seien bereits Tauschbörsen eingerichtet, so Brinek abschließend.

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