Stellungnahme des KHM zum Ausgang des Saliera-Prozesses

Auf Anfrage der APA kommentiert das Kunsthistorische Museum den heutigen Urteilspruch im Saliera-Prozess im folgenden:

Wien (OTS) - Generaldirektor Wilfried Seipel: "Der Urteilspruch
ist von mir nicht zu kommentieren, die Staatsanwaltin hat außerdem Berufung eingelegt.

Ich hoffe, dass sich die Berichterstattung in Medien nun wieder mehr auf die vielfältigen Aktivitäten des Kunsthistorischen Museums konzentrieren wird. Wir arbeiten mit großen Elan an der Generalsanierung der Kunstkammer des KHM, die einen ebenso großen kunsthistorischen Stellenwert genießt wie das Grüne Gewölbe in Dresden, das dieser Tage von der Deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkl eröffnet wird. Die Kunstkammer geht auf die Sammelleidenschaft von Erzherzog Ferdinand von Tirol und Kaiser Rudolph II. zurück und gilt als eine der weltweit bedeutendsten und attraktivsten Sammlungen ihrer Art.

Nach der Generalsanierung der Ägyptisch-Orientalischen und der Wiedereröffnung der Antikensammlung vergangenen Herbst ist die Kunstkammer eine weitere Sammlung des vor 115 Jahre alten Museums, die restauriert und technisch auf den aller modernsten Stand gebracht werden muss.

Die "Saliera" wird einen besonderen Raum in der Neuaufstellung einnehmen und selbstverständlich unter optimalen Sicherheitsvorkehrungen präsentiert werden. Diese Generalsanierungsmaßnahmen sind mit rund 6,5 Mio Euro budgetiert, die nicht aus dem laufenden Budget gedeckt werden können. Selbstverständlich bemüht sich das KHM um Sponsoren und private Mittel und hat mittels einer laufenden Fundraising-Kampagne bereist über 500.000 Euro lukriert. Wir sind entschlossen, die Kunstkammer im Jahr 2008 wieder für unser Publikum zu öffnen.

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Kunsthistorisches Museum
Mag. Irina Kubadinow
Leitung der Abtl. für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
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