Energiediskussion - SP-Ekkamp: Wien macht vor, wie Energiesparen erfolgreich umgesetzt wird

Bundesregierung setzt zuwenig auf´s Kapitel Energiesparen

Wien (SPW-K) - "Das nun mehr - bezeichnenderweise vor einer Wahl -zumindest verbale Eintreten der Bundesregierung für den intensiveren Einsatz erneuerbarer Energien ist zwar durchaus begrüßenswert, kann aber nicht der einzige Ansatz zum verantwortungsvollen Umgang mit Energie sein. Dieser bedeutet nämlich auch, sämtliche mögliche Energieeinsparungsmaßnahmen zu durchleuchten und umzusetzen. Davon kann man in der heutigen Selbstlobaussendung des ÖVP-Pressedienstes über die von den Ministern Bartenstein und Pröll referierte Energiepolitik der Bundesregierung nur wenig Konkretes orten", stellte Donnerstag der Energiesprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Franz Ekkamp, in einer Stellungnahme im Pressedienst der SPÖ Wien fest.

"Wien macht jedenfalls auch beim Energiesparen vor, wie´s geht", setzte Ekkamp fort. "Der Wiener Gemeinderat hat über Initiative der SPÖ mit den Stimmen erfreulicherweise aller im Gemeinderat vertretenen Parteien ein Energiespar(bzw. effizienz)-Programm beschlossen, das Zug um Zug umgesetzt wird. Das Programm umfasst mehr als 100 Einzelsparmaßnahmen quer über alle Bereiche - von der Verstärkung der energetischen Gebäudesanierung, über die forcierte Errichtung von Passivhäusern, Modernisierung der Heizanlagen, die Ausschöpfung der Energiesparpotentiale in Haushalt, Industrie und Gewerbe bis zur Reduktion des Stromverbrauches bei der öffentlichen Beleuchtung usw. Ziel der Stadt ist es, bis zum Jahr 2015 den Anstieg des Energieverbrauches von prognostizierten 12 Prozent auf sieben Prozent zu reduzieren. Das bedeutet eine jährliche Reduktion, die cirka dem Stromverbrauch von St.Pölten entspricht", informierte der SP-Gemeinderat. Die Stadtverwaltung gehe übrigens selbst, so Ekkamp, mit gutem Beispiel voran. Durch verschiedene schon jetzt wirksame Maßnahmen würde der Energieverbrauch bis 2015 auch ohne Städtisches Energieeffizienz-Programm (SEP) um zwei Prozent sinken. Mit dem SEP gelinge es, diesen Verbrauchsrückgang auf elf Prozent zu steigern, erklärte der Mandatar abschließend. (Schluss)

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