Rauch-Kallat: Über vier Millionen Euro zusätzlich für Brustgesundheit in Österreich

Neues Projekt unterstützt Früherkennung und sichert Qualität

Wien (OTS) - "Mittels Mammographie-Screening kann die
Früherkennung von Brustkrebs verbessert und bei über 90 Prozent geheilt werden", sagte Maria Rauch-Kallat heute, Donnerstag, bei der Eröffnung der 23. Jahrestagung der Gesellschaft für Senologie in Salzburg. "In Österreich sind jährlich 4800 Frauen mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Frauen ab dem 4. Lebensjahrzehnt sind dabei besonders gefährdet und sollten sich alle zwei Jahre untersuchen lassen, um Risikos zu vermeiden." Ein neues Projekt soll dieses qualitätsgesicherte Früherkennen fördern. In 5 Modellregionen werden ab Oktober 2006 Pilotprojekte zu flächendeckenden Mammographie-Screenings gestartet. Dabei sollen neben dem Einladungssystem zu zweijährigen Untersuchungen auch Doppelbefundungen und die Abklärung in interdisziplinären Teams höchste Qualität garantieren.

Die EU-Kommission und das EU-Parlament unterstützen den Aufbau des bevölkerungsbezogenen Mammographie-Screeningprogramms in allen 25 Mitgliedstaaten. "Damit sollen jene Frauen gefunden werden, die an einem bisher symptomlos verlaufenden Brustkrebs erkrankt sind. Denn die Heilungschancen sind erheblich besser, wenn der Brustkrebs in einem möglichst frühem Stadium erkannt wird.", so die Gesundheitsministerin.

Besonders bedankte sich Rauch-Kallat bei der Österreichischen Gesellschaft für Senologie, die sich bereits seit 26 Jahren für die Zusammenführung aller Brustdrüsenerkrankungen einsetzt und europaweit vernetzt ist: "Ich bin überzeugt, dass es uns allen gemeinsam gelingen wird, eine wesentliche Verbesserung auf dem Gebiet des Brustkrebses für alle Österreicherinnen zu erzielen. Durch das Gesamtpaket Früherkennung, Behandlung und Überwachung des epidemiologischen Verlaufs sind wir auf dem richtigen Weg", so Rauch-Kallat abschließend.

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