Pröll: Wo war Glawischnig in den letzten Jahren?

Österreich bereits jetzt bei erneuerbarer Energie europaweit Spitze

Wien, 7. September 2006 (ÖVP-PD) Während die grüne Vizechefin Eva Glawischnig heute Vormittag an ihrer Reaktion auf die Pressekonferenz von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein sowie Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll bastelte, haben Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Josef Pröll den Spatenstich für das modernste Biokraftstoffwerk mit einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro in Pischelsdorf vorgenommen. Der Vorwurf eines "Totalschwenks von Bundeskanzler Schüssel" sei daher völlig absurd. "Wo war Glawischnig in den letzten Jahren?" stellt Umweltminister Pröll die Frage. Die Fakten seien eindeutig: Bei der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie liege Österreich mit einem Anteil von rund Zwei-Drittel an erster Stelle. Beim Gesamtverbrauch von Energie mit einem Anteil von 24 Prozent an dritter Stelle in der EU - gleich nach Finnland und Schweden. ****

Umweltminister Pröll liefert noch weitere Zahlen für Glawischnig "zum Nachlesen": 2005 seien erstmals mehr Pelletsheizungen als Ölheizungen installiert worden, so Pröll. Der Verbrauch von Biosprit habe sich von 35.000 Tonnen im Jahr 1999 auf 250.000 Tonnen im Jahr 2005 erhöht. Im Bereich der Biomassefernwärme konnte eine Steigerung von neun Prozent im Jahr 1990 auf 29 Prozent im Jahr 2004 verzeichnet werden. Ein Plus von 164 Prozent sei im Bereich der Biomasseheizungen feststellbar, der sich von 31.281 Stück im Jahr 1999 auf 82.834 Stück im Jahr 2006 vermehrt haben. Und noch eine Zahl: Während 1999 nur 5,2 Milliarden kWh Ökostrom verbraucht wurden, kann man im Jahr 2006 bereits auf 9,9 Milliarden kWh verweisen. "Das ist kein `Wahlkampfgag`", so Pröll, "sondern das sind die harten Fakten".

"Gleichzeitig wird die Österreichische Volkspartei auf dieser Erfolgsbasis dafür Sorge tragen, dass sich der Anteil der erneuerbaren Energieträger bis 2020 von derzeit ca. 22 auf 45 Prozent verdoppeln wird", stellte Pröll fest. Um dieses Ziel zu erreichen, werde verstärkt in die Energieeffizienz investiert, der Anteil von erneuerbaren Treibstoffen auf 20 Prozent erhöht und im Bereich der Stromproduktion ein Ziel von 85 Prozent erneuerbarer Energieträger zu erreichen sein. "Unabhängig, sicher und nachhaltig sind die Grundsätze der Energiepolitik der Österreichischen Volkspartei", so Pröll.

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