Jung: Bundesheer als Instrument zur Parteiwerbung mißbraucht!

Das Bundesheer gehört allen Österreichern und nicht nur der ÖVP!

Wien, 06-09-2006 (fpd) - Der Sprecher des Arbeitskreises "Sicherheitspolitik und Bundesheer in der FPÖ", LAbg GR Mag. Jung, kritisiert den noch nie da gewesenen Missbrauch von Einrichtungen und Gerät des Bundesheeres für parteipolitische Zwecke durch Minister Platter und den Bundeskanzler. "Ich habe zwar unter VP Ministern, besonders unter dem ÖAAB Mann Prader, schon einiges an Parteidruck erlebt, was jetzt aber läuft, stellt alles in den Schatten".

"Da verteilt der Bundeskanzler, in einer Wahlpressekonferenz in einer Kaserne großspurig Turnschuhe, während den Einrückenden gleichzeitig auf der Homepage des Bundesheeres noch die Mitnahme (besserer) eigener Laufschuhe empfohlen wird. Ich wurde von Rekruten, die am 28. August eingerückt sind darüber informiert, dass in ihrer Kompanie einige Soldaten nach einer Woche noch keine Feldschuhe hatten! Diese Augenauswischerei ist unerhört!" empört sich Jung.

Gleichzeitig kündigt Platter eine großangelegte (Wahl)Show "Das Bundesheer on the Road" an, die Unsummen verschlingt und eigentlich eine gefährliche Drohung darstellt, weil, gemäß einem internen Bericht der Kontrollsektion, ein großer Teil der Heeresfahrzeuge in einem nicht verkehrstauglichen Zustand sind und ausgeschieden werden müssten. Das brauchbare Gerät wurde der Truppe genommen und ins Ausland verschickt.

In Tirol spielt die Militärmusik zu zahlreichen Anlässen auf -zufällig gleichzeitig mit der Wahl - und das meist nach Dienstschluss auf Überstunden. Für die Ausbildung gibt es solche schon lange nicht mehr und man schickt deshalb junge Rekruten, teilweise sogar ohne ausreichende Nachtausbildung, an die Grenze. "Kaderleute bekommen Überstunden und Dienstreisen erst nach Monaten bezahlt und zivile Firmen warten auf ihr Geld. Aber für Wahlpropaganda, Repräsentation (Bodenseerundfahrten und Volkstanzabende für EU-Verteidigungsminister) und opulente Einladungen, besonders im Zuge der Präsidentschaft, wurden und werden Millionensummen verprasst." so Jung abschließend. (Schluß) jen

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