Kuntzl: Schluss mit Politik, die die Chancen der Jugendlichen einschränkt

Wiener SPÖ-Spitzenkandidatin bei Kampagnenauftakt der sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen

Wien (SPW) - "In den letzten sechs Jahren hat ein Raubzug an den Lebenschancen junger Menschen stattgefunden. Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich verdoppelt, die Bildung wurde kaputt gespart. Am 1. Oktober heißt es, einer Politik, die die Chancen der Jugendlichen einschränkt, einen klaren Schlussstrich zu setzen", betonte die Wiener SP-Spitzenkandidatin Andrea Kuntzl am Mittwochabend anlässlich des Kampagnenauftaktes der sozialistischen und sozialdemokratischen Jugendorganisationen unter dem Motto "Arbeit.Bildung.Mitbestimmung. Wir wollen mehr!".****

Dass sich junge Menschen nicht mehr mit der reaktionären Politik der derzeitigen Bundesregierung zufrieden geben, bewies der rege Andrang an den Infoständen und im Festzelt im Haupthof des Wiener Museumsquartiers. Und Andrea Kuntzl machte deutlich, dass eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung die Forderungen der jungen Menschen nach Arbeit, Bildung und Mitbestimmung ernst nehmen wird. Der ÖVP-Bildungspolitik, in der es ausschließlich darum ginge, Hürden für sozial Schwächere aufzubauen, werde die Sozialdemokratie ein Ende zu setzen: "Die bestmögliche Ausbildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein! Wir werden eine umfassende Bildungsreform vornehmen, Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulplätze schaffen, die Frühförderung forcieren und natürlich die unsozialen Studiengebühren abschaffen."

Auch in frauenpolitischen Fragen wären die letzten sechs Jahre eine Zeit des Rückschritts gewesen. Durch zahlreiche Maßnahmen habe es die konservative Regierung "geschafft", Frauen wieder vom Arbeitsmarkt zu verdrängen und sie zurück in antiquierte Rollenbilder zu zwingen. "Wir wollen eine Frauenpolitik der Eigenständigkeit und Selbstbestimmung! Wir wollen eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Frauen wieder mehr Chancen eröffnet! Wir werden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wieder zu einem Thema machen, das Kindergeld reformieren und wir werden ein Papamonat einführen", kündigte Andrea Kuntzl frauenpolitische Maßnahmen an, die auf äußerst positive Resonanz bei den vielen anwesenden jungen Frauen stießen.

Auch dem gesellschaftspolitischen Rückschritt auf allen Ebenen erteilte die Wiener SP-Spitzenkandidatin eine klare Absage: "Für uns ist nicht nur die Ehe eine richtige Familie. Wir wollen die Gleichberechtigung und die rechtliche Absicherung von allen Formen des Zusammenlebens!" Außerdem machte Kuntzl deutlich, dass innerhalb der Sozialdemokratie kein Platz für Fremdenfeindlichkeit ist und forderte eine vernünftige Einwanderungs- und Integrationspolitik. Abschließend unterstrich Kuntzl, dass sich die Forderungen der Sozialdemokratie mit jenen der jungen Menschen decken und rief auf:
"Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass es nach dem 1. Oktober in diesem Land wieder eine Bundesregierung gibt, die all unsere Forderungen umsetzen wird!"

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