Kinderfreunde: Aufbruch in eine neue Bildungszukunft statt Bildungsdesaster!

Wien (SK) - "Die von der SPÖ beantragte Sondersitzung am 12. September zum Bildungsdesaster in Österreich bringt die zunehmende Bildungsmisere durch die dramatischen Einsparungen der letzten Jahre auf den Punkt: SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern wollen nachhaltige Veränderungen des Bildungssystems, das seine Leistungsfähigkeit durch eine fehlgeleitete Bildungspolitik zu verlieren droht", sagte Beate Schaching, Schulsprecherin der Österreichischen Kinderfreunde. ****

Die Ausgaben für Bildung sind in Österreich in Relation zum Bruttoinlandsprodukt gesunken, obwohl Bildung und Ausbildung die Motoren für die Zukunft eines Landes sind. Der Wert der Bildung werde von der bisherigen Bildungspolitik trotz gegenteiliger Aussagen noch immer nicht hoch genug eingeschätzt, so Schasching.

Die Forderungen der Kinderfreunde lauten daher:
* Konsequente Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25; * Verbesserte Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für LehrerInnen (Forderung nach einer gemeinsamen Ausbildung der LehrerInnen aller Schultypen, Möglichkeit zur Supervision, ausreichend Fortbildungsangebote); * Ausreichend Ressourcen und Förderung für SchülerInnen mit Migrationshintergrund und sonderpädagogischem Förderbedarf; * Unterstützung von Schulen in sozialen Brennpunkten durch Schulsozialarbeit und SchulpsychologInnen; * Individualisierung des Unterrichts und Umsetzung der notwendigen Förderkonzepte sowie moderner Unterrichtsmethoden; * Ausreichend Schulplätze in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie entsprechender Schulbau; *Senkung der Schulkosten für Eltern; * mehr Autonomie und Entscheidungsspielräume für die Schulen selbst; * Forcierung der Qualitätsentwicklung an den Schulstandorten; * Modernisierung der Schulaufsicht

"Die Schule braucht nachhaltige Veränderungen", so Schasching. "Sonst verlieren wir den internationalen Anschluss und vergeben die Lebens-und Berufschancen unserer Kinder. Es braucht Mut für Veränderung, und die Bildungspolitik muss die dafür nötigen Ressourcen endlich bereitstellen", schloss Schasching. (Schluss) ns/mm

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