Lackner zu ÖVP-"Gesundheits-Altpapier": Gleiche Versprechen wie vor vier Jahren

"Schüssel verspricht wieder, was er in den letzten vier Jahren nicht gehalten hat"

Wien (SK) - Für SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner ist am ÖVP-Gesundheitspapier nur überraschend, dass es die gleichen Versprechen enthält, die die Volkspartei schon vor vier Jahren vor der Wahl gemacht hat - "Das kommt direkt aus dem Altpapiercontainer der ÖVP-Zentrale", sagte Lackner, "man muss es fast nicht dazusagen, dass die ÖVP ihre damaligen Wahlversprechen natürlich nicht gehalten hat." Schon im Sommer 2002 wollte Schüssel den Hausarzt aufwerten, "passiert ist da gar nichts", sagte Lackner. Und der ÖVP-Gesundheitssprecher Rasinger hat ebenfalls vor vier Jahren 2.000 zusätzliche Ärzte versprochen, tatsächlich seien aber in den Krankenhäusern Stellen gestrichen worden. ****

"Schüssel verspricht also heute wieder, was er in den letzten vier Jahren nicht gehalten hat", fasste Lackner zusammen. Er erinnerte in dem Zusammenhang auch an die zahlreichen Verschlechterungen für die Versicherten. Die Patienten müssen deutlich mehr an Selbstbehalten zahlen, sehr viele Leistungen wurden überhaupt gestrichen, und trotzdem sind die Krankenkassen tief im Minus.

"Der Schüssel-Kurs in der Gesundheitspolitik heißt Zwei-Klassen-Medizin", sagte Lackner am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Dass die ÖVP drei Wochen vor der Wahl mit dem Versprechen 1.000 neue Ärzte hausieren geht, hat nur mit der berechtigten Angst der Volkspartei zu tun, von den Wählern für ihre völlig missratene Gesundheitspolitik abgestraft zu werden", so der SPÖ-Gesundheitssprecher, der übrigens nicht daran glaubt, dass Schüssel seine neuen Versprechen halten würde - "das hätte er in den letzten vier Jahren alles schon umsetzen können". (Schluss) wf

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