Westenthaler warnt vor genereller Öffnung des Arbeitsmarktes durch Schüssel-ÖVP

Wien (OTS) - Massive Kritik am Vorhaben der Schüssel-ÖVP, den Arbeitsmarkt für illegale ausländische Pflegekräfte zu öffnen, übte heute BZÖ-Chef und Spitzenkandidat Ing. Peter Westenthaler.

Westenthaler verwies auf heutige Aussagen von Bundeskanzler Schüssel, der erstmals eingestehen musste, dass mit der ÖVP-Verordnung für die Legalisierung von ausländischen Pflegekräften praktisch der gesamte, bisher durch die bis 2011 geltenden Übergangsfristen geschützten, Arbeitsmarkt für illegale Ausländer aus den neuen osteuropäischen EU-Ländern auf einen Schlag geöffnet wird. "Das ist eine verantwortungslose Politik gegenüber österreichischen Arbeitnehmern und wird zu einem dramatischen Anstieg billiger, ausländischer Arbeitskräfte sowie zu sinkenden Löhnen führen. Durch dieses Lohndumping droht ein Verdrängungswettbewerb am heimischen Arbeitsmarkt zwischen Ausländern und Inländern, was wiederum zu massiven Spannungen in Österreich führen kann", warnte Westenthaler.

Schüssel riskiere mit seiner unüberlegten Schnellschuss-Politik den sozialen Frieden in Österreich und beginne bereits heute mit der Vernichtung von zigtausenden Arbeitsplätzen österreichischer Arbeitnehmer. "Wir halten hingegen weiter Linie und stellen uns als einzige Partei gegen die Legalisierung von ausländischen Arbeitskräften in Österreich. Wir werden daher niemals eine Zustimmung zu einer solchen Vorgangsweise geben, die offenbar auch von SPÖ und FPÖ mitgetragen wird, da sich Strache und Gusenbauer ebenfalls für Legalisierung ausgesprochen haben", betonte der BZÖ-Chef.

"Die Wähler haben am 1. Oktober die Möglichkeit, diesem gefährlichen Spiel mit der Zukunft der österreichischen Arbeitnehmer Einhalt zu gebieten und jenen Kräften, die diese gefährliche Öffnung für ausländische Billigstarbeitskräfte unterstützen, eine Absage zu erteilen", so Westenthaler abschließend. (Schluss)

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