BO Amann verlangt Abberufung der Spitze der Nationalbank!

Nach so einem vernichtenden Rechnungshofbericht kann man nicht zur Tagesordnung übergehen!

Wien (OTS/RFW) - Der Rechnungshof stellt den Verantwortlichen der Nationalbank ein vernichtendes Zeugnis aus. Liebscher & Co ist es nicht gelungen den Privilegiensumpf in der Nationalbank trocken zu legen. Die Zeche dafür hat wieder einmal der Steuerzahler, sowie die Wirtschaft zu zahlen, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion auf den Rechnungshofbericht zur Nationalbank.

Amann dazu: "Die Nationalbank schafft nicht nur keine Reformen, nein sie wirtschaftet auch noch wie die Staatsbetriebe unter den Sozialisten. Während Unternehmen wie etwa die Immofinanz seit Jahren zu den Top-Performern an der Börse zählen und ihre Anleger reich gemacht hat, schaffen die Immobilien-Manager der Nationalbank mit ihrem nicht unbedeutenden Portfolio keine nur halbwegs angemessene Gewinne zu erzielen, um damit den "Wunderpensionstopf" der Nationalbank zu füllen. So müssen die unverhältnismäßig hohen Pensionen aus dem Gewinn abgedeckt werden, der dann den Zuschuss ins Budget massiv schmälert."

Österreich leistet sich mit Abstand die teuerste Notenbank in Europa, denn nirgendwo anders genießen die Mitarbeiter solche Privilegien wie in der OeNB. Trotz jahrelanger massiver Kritik gerade an den Wunderpensionen der Mitarbeiter, die in der Regel das doppelt einer ASVG-Höchstpension ausmachen, verharren die Verantwortlichen im Nichtstun. In der Privatwirtschaft hätte die Weigerung Reformschritte einzuleiten unwiderruflich zur Abberufung des Managements geführt. Nicht so in Österreich, wo OeBN-Chef Liebscher zwar außerhalb des Landes den Reformstillstand in manchen Ländern kritisiert und davon spricht, dass es der falsche Weg sei, wenn man Reformen auf die lange Bank schiebt, im eigenen Haus aber in dieser Sache völlig versagt. Das sind keine Manager und schon gar keine, die Volksvermögen verwalten sollten. Daher könne die Konsequenz aus dem vernichtenden Rechnungshofurteil nur der Rücktritt bzw. die Abberufung der OeNB-Spitze sein. Ziel muss es sein, diesen Privilegiensumpf endlich trocken zu legen und die Pensionen an das ASVG ein für alle mal anzupassen, so der RFW-Bundesobmann, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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