Wehsely: Wien bekommt ein neues Fleischzentrum in Inzersdorf

Wehsely gemeinsam mit Bauherren Foith, Bock und Grögl bei Grundsteinlegung

Wien (OTS) - "Es ist soweit: Der Bau des neuen Fleischzentrums "f-eins" am Großmarkt Wien-Inzersdorf beginnt. Der Vollbetrieb wird für den Winter 2007 erwartet. Die Stadt Wien investiert in das neue Fleischzentrum 6,1 Millionen Euro - gerade beim Thema Lebensmittelsicherheit hervorragend investiertes Geld für die Wiener KonsumentInnen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen", erklärte Sonja Wehsely, Stadträtin für KonsumentInnenschutz, am Donnerstag bei einer gemeinsamen Medienkonferenz mit den geschäftsführenden Gesellschaftern der Fleischmarkt Inzersdorf Errichtungs- und Betriebsgesellschaft mbH Herbert Bock, Gottfried Foith und Franz Grögl. "f-eins" am Gelände des Großmarktes Wien-Inzersdorf ersetzt den bestehenden Fleischmarkt in St. Marx, der mit Ende 2007 geräumt werden muss. Die Gesamtkosten für "f-eins" belaufen sich auf 17,2 Millionen Euro. "Ich bin stolz, dass die Gemeinde Wien mit uns gemeinsam einen Weg gefunden hat, um für die Wiener Fleischgroßhändler einen neuen Standort und eine neue Betriebsstätte zu schaffen. Damit werden auch rund 200 Arbeitsplätze abgesichert", betonte Gottfried Foith.****

"Mich freut es besonders, dass wir vom neuen Standort in Inzersdorf aus den Wiener Markt weiterhin mit Frischfleisch versorgen können und dem Wiener Gewerbe damit die Möglichkeit geben, konkurrenzfähig anbieten zu können", so Herbert Bock.

Das neue Fleischzentrum "f-eins" wird für alle aktuell in St. Marx ansässigen Fleischgroßhändler und Detailgeschäftsbetreiber errichtet. Derzeit sind dies auch neun Großhändler, welche in Inzersdorf einen neuen Betrieb nach modernsten hygienischen Vorgaben vorfinden werden. Zum Kundenkreis von "f-eins" werden Privatpersonen, Gastronomiebetriebe, Großküchen und die Wurstindustrie gehören.

"Wir sind mit 'f-eins' in der Lage, auf höchstem hygienischen Niveau den Anforderungen internationaler Standards zu entsprechen. Frische Ware wird sicher zu den KonsumentInnen gelangen, auch die Privatkunden werden mit sehr preisgünstiger und hochqualitativer Ware versorgt werden können", konstatierte Franz Grögl.

In Wien wird Lebensmittelsicherheit groß geschrieben

Die angelieferte Ware wird von "f-eins" nach kundenspezifischen Anforderungen vorbereitet. Die Fleischzerlegung erfolgt zu einem Gutteil händisch. Das Fleisch kommt zum größten Teil aus Österreich. Die Anlieferung und Verarbeitung erfolgt unter höchsten lebensmittelhygienischen Bedingungen. Der Transport erfolgt ausschließlich in einwandfrei hygienischen und gekühlten LKWs.

Die Großmärkte werden mit Fleischteilen beliefert. Für PrivatkundInnen wird von "f-eins" eine eigene Einkaufsstraße bzw. Verkaufshalle errichtet. "In Wien wird Lebensmittelsicherheit groß geschrieben. 20.000 Lebensmittelkontrollen, die das Wiener Marktamt jährlich durchführt, sprechen eine deutliche Sprache. Wenn es um die Wiener KonsumentInnen geht, verstehen wir keinen Spaß", so Wehsely zu aktuellen Medienberichten in Sachen Gammelfleisch.

200 Arbeitsplätze auf einer Nutzfläche von 11.400 Quadratmetern

Das Kerngeschäft von "f-eins" umfasst die Errichtung, den Betrieb und die Vermietung des neuen Fleischzentrums in Wien-Inzersdorf. Derzeit sind 15 MieterInnen bei "f-eins" angemeldet. Insgesamt werden in "f-eins" etwa 200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz vorfinden.

Auf einer verbauten Fläche von etwa 7.100 Quadratmetern wird "f-eins" mit einer Nutzfläche von ca. 11.400 Quadratmetern errichtet. Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschoss (mit einer Gesamtfläche von ca. 7.100 Quadratmetern), einer Teilunterkellerung sowie zwei Obergeschossen (jeweils Teilüberbauung).

High-Tech für die Wiener KonsumentInnen

"'f-eins' ist High-Tech für die Wiener KonsumentInnen", so Wehsely. Das gesamte Objekt entspricht den höchsten an die Lebensmittel verarbeitende Industrie gestellten Standards (IFS -International Food Standard). Den spezifischen Auflagen wird unter anderem durch die Bereitstellung ausreichender Kälteleistung für Temperaturen von 7 Grad Celsius (auch im Hochsommer), entsprechender Hygieneeinrichtungen (Desinfektionsschleusen zur Trennung in unsaubere und saubere Bereiche), Reinigungsstationen auf allen Flächen der Fleischverarbeitung sowie durch die entsprechende Wahl von Bauteiloberflächen (Boden, Wand, Decke) Genüge getan. Weiters wurde schon in der Planungsphase auf eine optimale Auslegung der Betriebsabläufe geachtet, um später den hohen Anforderungen im Betrieb gerecht zu werden.

Der Wärmebedarf (Heißwasser, Heizung) wird durch einen Anschluss an das Netz der Fernwärme Wien gedeckt, der Kältebedarf wird durch Anlagen auf Eigengrund zur Verfügung gestellt. Für die Stromversorgung wird eine eigene Trafostation im Gebäude errichtet, eine Netzersatzanlage sichert den unterbrechungsfreien Betrieb bei einem allfälligen Ausfall des öffentlichen Stromnetzes. Zu den Sicherheitseinrichtungen zählen etwa eine Zutrittskontrolle sowie eine mögliche Videoüberwachung.

Eckdaten

o Grundstücksfläche: 8.770 Quadratmeter o Verbaute Fläche: 7.100 Quadratmeter o Bruttogeschoßfläche: 12.400 Quadratmeter o Umbauter Raum: ca. 50.000 Kubikmeter

Nutzflächen:

o Fleischzerlegung: ca. 2.740 Quadratmeter o Umschlagzonen: ca. 770 Quadratmeter o Nebenräume (Fleischzerlegung): ca. 1.120 Quadratmeter o Markthalle: ca. 1.800 Quadratmeter o Lagerräume (Fleischzerlegung): ca. 1.300 Quadratmeter o Sozialräume: ca. 590 Quadratmeter o Büros: ca. 460 Quadratmeter o Technikräume: ca. 960 Quadratmeter

(Schluss) me

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