Steirisches BZÖ präsentierte Tierschutzprogramm im Tierheim Arche Noah

Finanzielle Absicherung von Tierheimen auf bundesgesetzliche Basis stellen

Graz (OTS) - "Es war BZÖ-Politiker Herbert Haupt, der im Jahr 2002 ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz hier in Graz zur Koalitionsbedingung erhoben hat und schlussendlich gegen den Widerstand der ÖVP durchgesetzt hat. Daher ist es auch nur selbstverständlich, dass wir heute hier in Graz unser Tierschutzprogramm für die kommende Legislaturperiode vorstellen", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz, der selbst Mitglied der Arche Noah ist, im Rahmen seines Besuches im Grazer Traditionstierschutzhaus.

"Es gibt im Tierschutzbereich noch viel zu tun! Wir wollen die Absicherung der Tierheime auf einer bundesweiten gesetzlichen Basis. Tierschutzhäuser sind nicht Almosenempfänger und Spielbälle von parteipolitischen Entscheidungen sondern wesentliche Einrichtungen der Gesellschaft. Es wäre daher höchst an der Zeit, dass man die finanzielle Absicherung im Rahmen einer Erweiterung des Bundestierschutzgesetzes ein für alle Mal regelt. Gerade im Bereich des steirischen Tierschutzes wird einmal mehr deutlich, wie wesentlich eine solche gesetzliche Grundvereinbarung ist", so Grosz.

Das steirische BZÖ wolle auch eine Unterstützung von alternativen Methoden in der Forschung statt der brutalen und abscheulichern Tierversuche. Grosz plädierte weiters auch für ein Schutzprogramm zum Erhalt der in Österreich lebenden Wildtiere.

"Wir wollen ein Förderprogramm zur Rückführung von Wildtieren, die vom Aussterben bedroht sind. Der Fall "Bruno" hat es uns gezeigt, dass hier weitere Förderprogramme zum Schutz von Wildtieren, die vom Aussterben bedroht sind, eingerichtet werden müssen. Dies könne nur in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft erfolgen", so Grosz.

"Mein Besuch dient auch dazu um auf die unglaublichen Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Einerseits wird dem Parteigänger von Herrn Seitinger - siehe das Tierheim in der Grabenstraße - der Hintern vergoldet, andererseits versucht man ständig die größte Einrichtung des Landes - die Arche Noah - zu diskreditieren", so Grosz, der damit die gesetzwidrigen Förderungen des Landestierschutzhauses in der Grabenstraße kritisierte.

Grosz forderte in diesem Zusammenhang auch eine Unterstützung der Freiwilligen in der österreichischen Gesellschaft.
"Das Ehrenamt auf dem der österreichische Tierschutz aufbaut sei unbezahlbar. 75% der erwachsenen Österreicherinnen und Österreicher sind Mitglieder von insgesamt 104.000 Vereinen oder Verbänden. Pro Woche leisten Freiwillige 16,7 Millionen Stunden an unbezahlter Arbeit, das entspricht 482.000 ganztägig tätigen Personen. Die Freiwilligenleistung in Österreich würde einem wöchentlichen Gehaltsaufwand von 124 Millionen Euro und einem jährlichen Aufwand von 6,3 Milliarden Euro entsprechen", so Grosz abschließend.

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