ARBÖ: Rad-WM macht Lust auf Radfahren

Profi-Tipps für Hobbyradler

Wien (OTS) - Die vom 19. bis 24. September 2006 in Salzburg stattfindende Rad-WM wird den Radsport wieder in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Wenn rund 800 Sportler aus über 55 Nationen um den WM-Titel kämpfen, werden auch Amateur-Pedalritter animiert, sich wieder einmal auf das Rad zu schwingen. Der stellvertretende Vorsitzende des ARBÖ-Fachausschusses Radsport Österreich Rupert Tschernko hat die wichtigsten Tipps für Hobbyradler zusammengestellt.

Beim Kauf eines neuen Rades sollte überlegt werden, ob nur in der Stadt spazieren gefahren wird oder auch gelegentlich eine Landpartie mit Steigungen geplant ist. Tschernko: "Es gibt Universal-Pedale, wo eine Seite glatt und für normale Schuhe geeignet ist. Die zweite Seite hat eine Halterung für Renn- oder Bikeschuhe." Der Vorteil vom Renn- oder Bikeschuh ist, dass der Fuß direkt über dem Schuh mit dem Pedal eins ist. Beim Bergfahren wird nicht nur mit einem Fuß nach unten getreten, sondern mit dem anderen Fuß auch gleichzeitig nach oben gezogen. Dies erspart sehr viel Kraft. Diese Pedale können auch jederzeit nachgerüstet werden.

Wichtig ist, sich vor dem Rad-Kauf im Fachhandel auch immer bezüglich richtiger Rahmengröße und optimal eingestellter Sitzposition beraten lassen. "Denn das sind alles Kriterien, ob das Radfahren Spaß macht oder ob man bald müde wird und das Rad dann in einer Ecke ein einsames Dasein fristet", erklärt der ARBÖ-Radexperte.

"Wird eine Radtour geplant, sollte man sich immer vorher mittels Radwanderkarte die Höhendifferenzen ansehen. 30 Kilometer flach zu fahren ist sicherlich leichter, als dieselbe Distanz mit einer Höhendifferenz von 500 m", so Tschernko vom ARBÖ.

Ist eine Radlergruppe unterwegs, sollten sich die Teilnehmer immer nach dem schwächsten Glied in der Kette richten, damit alle einen vergnüglichen Radtag erleben. "Auf alle Fälle sollte langsam begonnen und gleichmäßiges Tempo gefahren werden. Dadurch wird man nicht zu schnell müde", rät der ARBÖ-Radexperte.

Bei größeren Tagesausflügen empfiehlt es sich, einen Rucksack mitzunehmen, in dem Regenschutz, ein leichter Pulli, Verbandszeug, ein Reserveschlauch (Pumpe nicht vergessen) und das nötigste Werkzeug verstaut ist. Sonnencreme nicht vergessen, denn beim Radfahren ist man oft lange der prallen Sonne ausgesetzt. Handy nicht vergessen, für den "Fall des Unfalles".

Das Non-Plus-Ultra: Regelmäßig Trinken. Empfehlenswert für Radfahrer ist eine Trinkflasche, welche in einer eigenen Halterung am Rahmen montiert ist. Bester Inhalt: Klares Wasser (keine süßen Säfte und selbstverständlich kein Alkohol).

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