Sondersitzung: Strache: Massenzuwanderung hauptverantwortlich für Bildungsdesaster

FPÖ für Übernahme des hessischen Bildungsmodells - "Erst Deutsch, dann Schule"

Wien, 05-09-2006 (fpd) - "Es sei erfreulich, daß sowohl die schwarz-orangene Bundesregierung wie auch die beiden Pseudo-Oppositionsparteien SPÖ und Grüne die Notwendigkeit einer Debatte des Bildungsdesasters erkennen", stellte heute FPÖ-Obmann HC Strache zur angekündigten Sondersitzung des Nationalrates fest. ****

Ohne das Problem der Massenzuwanderung beim Namen zu nennen, werde es aber nicht möglich sein, das Bildungsdesaster zu bereinigen. Gerade durch den enormen Zustrom von Personen aus Ländern mit fremden Sprachen sei eine Situation geschaffen worden, die jetzt auf dem Rücken der österreichischen Eltern und Kinder außer Kontrolle gerate, kritisierte Strache.

Die FPÖ schlägt vor, nach hessischem Vorbild Kinder mit Migrationshintergrund, also auch Kinder von Eingebürgerten, ein Jahr vor der Einschulung einem Deutschtest zu unterziehen. Sind keine ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden, so sollen die Kinder in Sprach-Kindergärten altersgerecht geschult werden. Ältere Kinder von Zuwanderern müssen in Kursen die deutsche Sprache lernen, bevor sie am Unterricht teilnehmen können. Insgesamt dürfe jedoch der Anteil von Kindern mit Mitgrationshintergrund im Regelschulwesen den Wert von 30 Prozent nicht überschreiten, so Strache.

"Um den heißen Brei herumzureden, bringt überhaupt nichts", appellierte Strache an die "Vierer-Allianz" von ÖVP, SPÖ, "Nur noch 25-Tage-BZÖ" und Grünen, endlich das zentrale Bildungsproblem an der Wurzel zu packen und kein politisches Stegreif-Theater kurz vor einer Wahl abzuhalten". (Schluß)

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