In Kärnten werden keine Kleinstschulen geschlossen

LH Haider und LHStv. Strutz: Bildungsministerium handelt am Ziel vorbei

Klagenfurt (LPD) - Die regionalen Gegebenheiten sowie die Anmeldungsziffern betrachtend, spricht sich Schulreferent LHStv. Martin Strutz für die Möglichkeit der Beschulung auch von wenigen Schülern aus. Unter Mithilfe von Finanzreferent Landeshauptmann Jörg Haider werde dafür gesorgt, dass den Schülern von Kleingruppen in Kamp, Apriach, Ingolsthal und Steinwand Landeslehrer zur Verfügung gestellt werden.

Damit übernehme Kärnten einmal mehr eine Vorreiterrolle im Bildungsbereich und stelle Geld für Kleinstschulen zur Verfügung. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer habe es verabsäumt, zeitgerecht vor Schulbeginn zu handeln, so Strutz. "Immer wieder auf die für Kärnten zur Verfügung gestellten 835.000 Euro zu verweisen ist einfach zu wenig, zumal mit diesem Geld Integrationslehrer für die Sonderpädagogik, sonstige Förderlehrer, usw. bezahlt werden sollen", betont der Schulreferent. Konkret zum Erhalt der Kleinstschulen gebe es nicht einmal eine Stellungnahme seitens des Bildungsministeriums. (Schluss)

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